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Bestand NY 4117: Nachlass Gerhart und Brunhilde Eisler
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Grunddaten
Bestandsart
Bestand
Beschreibung
Der Nachlass bietet eine gute Quellengrundlage zur Erforschung der politischen und beruflichen Entwicklung Gerhart Eislers. Insbesondere die umfangreich vorhandenen Rundfunkkommentare, Zeitungsartikel und sonstigen publizierten Beiträge dokumentieren Eislers politische Haltung und sein berufliches und gesellschaftliches Engagement, nicht zuletzt auch seine Zugewandtheit zur Jugend in der DDR. Die Zeit des Aufenthaltes in den USA und der politischen Verfolgung des Ehepaares bis 1949 lässt sich anhand einschlägiger Materialsammlungen nachzeichnen. Schriftwechsel des Ehepaares aus Zeiten der Trennung sowie Korrespondenz mit Freunden und Familienangehörigen bieten eine wertvolle Ergänzung für die biographische Forschung. Die Nachlasspapiere von Hilde Eisler beschränken sich im Wesentlichen auf ihre gesellschaftliche Arbeit nach dem Tode ihres Ehemannes. Der vorhandene Schriftwechsel zur Traditionspflege mit Schulen, Berufsschulen und weiteren Bildungseinrichtungen dokumentiert Hilde Eislers Bemühen, ihrem Mann ein ehrendes Gedenken in der DDR zu bewahren. Lediglich ein handschriftlicher Arbeits- und Terminplaner mit dienstlichen Notizen dokumentiert bruchstückhaft die Tätigkeit Hilde Eislers als Chefredakteurin bei „Das Magazin" für den Zeitraum 1965 bis 1979. |
Klassifikation: Bundesarchiv> Bestände> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990)> Nachlässe und Sammlungen> Nachlässe> E>
Laufzeit
1897-1992
Signatur
BArch NY 4117
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Aufbewahrende Institution(Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO).)
- Verweist auf(Eine erste Dokumentenübergabe an das Zentrale Parteiarchiv (ZPA) des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED erfolgte 1964 von Gerhart Eisler. Hierbei handelte es sich um eine Tonbandabschrift zu einem Interview über das Prager Manifest der SPD. Nach dem Tod Gerhart Eislers übergaben im November 1968 Hilde Eisler und das Staatliche Rundfunkkomitee der DDR private Papiere und Unterlagen aus der beruflichen Tätigkeit. In den 70er und 80er Jahren folgten weitere vereinzelte Materialzugänge im Zentralen Parteiarchiv. 1992 übergab Hilde Eisler ca. 2 lfm Schriftgut, Fotos, Tonbänder und weitere gesammelte Materialien aus ihrem privaten Vorlass und aus dem Nachlass Gerhart Eislers an den „Verbund Archiv / Bibliothek / Technische Werkstätten" bei dem Parteivorstand der PDS. Die letzte Übergabe von Unterlagen fand im Juli 1993 an die SAPMO statt.)