Ausstellung zur Provenienzforschung
Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“. Von Raub, Restitution und Mythen der Toleranz
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Grunddaten
Kurzbeschreibung
Mit Shitstorm blickt das Jüdische Museum Franken nicht nur auf seine eigene Geschichte zurück, sondern stellt sich auch der Frage, wie Museen mit gesellschaftlichen Konflikten, Erinnerungskultur und historischen Deutungen umgehen können: Was haben die Debatten bewirkt und wo steht das Museum heute? Im Zentrum der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit NS-Raubkunst und der Restitution jüdischen Eigentums nach 1945. Besonders hervorgehoben wird die Rückgabe eines bedeutenden Toraschildes an die Nachfahren der Familie Dottheim-Brooks – ein Fall, der bundesweit Aufmerksamkeit erregte. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung Shitstorm ist die Rückschau auf eine Ausstellung mit dem als provokativ empfundenen Titel Fürth – Das fränkische Jerusalem. Von der Erfindung jüdischer Geschichte, die das JMF 2007 im Rahmen des tausendjährigen Stadtjubiläums präsentierte. Aufgrund ihres Untertitels entfachte die Ausstellung heftige Diskussionen um die Deutung und Darstellung jüdischer Geschichte und Kultur in
Fürth. Sie stellte die damals populäre These einer „besonderen Fürther Toleranz“ infrage, die eng mit der romantisierenden Bezeichnung Fürths als „fränkisches Jerusalem“ verknüpft war. (Quelle: Flyer zur Ausstellung)
Fürth. Sie stellte die damals populäre These einer „besonderen Fürther Toleranz“ infrage, die eng mit der romantisierenden Bezeichnung Fürths als „fränkisches Jerusalem“ verknüpft war. (Quelle: Flyer zur Ausstellung)
Zeitraum
24.06.2025 - 19.04.2026
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- VeranstalterJüdisches Museum FrankenWeitere InformationsquelleWebseite zur Ausstellung01.12.2025