Aufstand
Volksaufstand am 17. Juni 1953
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letzte Aktualisierung
Grunddaten
Weitere Bezeichnung
Siebzehnter Juni 1953
Weitere Informationsquelle
GND
19.06.2026
Weitere Bezeichnung
17. Juni 1953
Weitere Informationsquelle
GND
19.06.2026
Weitere Bezeichnung
Juniaufstand
Weitere Informationsquelle
GND
19.06.2026
Weitere Bezeichnung
Volksaufstand in der DDR
Weitere Informationsquelle
Wikidata
19.06.2026
Weitere Bezeichnung
Arbeiteraufstand
Weitere Informationsquelle
Wikipedia
22.06.2026
Englisch (p)
East German uprising of 1953
Weitere Informationsquelle
Wikidata
19.06.2026
Zeitraum
17.06.1953
Beschreibung
Der Aufstand vom 17. Juni 1953 war eine große Protestbewegung in der DDR. Auslöser waren die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie die politische Unterdrückung durch die SED-Regierung. Am 17. Juni gingen rund eine Million Menschen in Ost-Berlin und vielen anderen Städten der DDR auf die Straße. Sie forderten unter anderem freie Wahlen, bessere Lebensbedingungen und den Rücktritt der Regierung. Die Demonstrationen verliefen überwiegend friedlich. Die DDR-Führung konnte die Proteste jedoch nicht kontrollieren und erhielt Unterstützung von der Sowjetunion. Mit Hilfe von Militär, Volkspolizei und Staatssicherheit wurde der Aufstand gewaltsam niedergeschlagen. (Quelle: Wikipedia)
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- BeteiligterDie sowjetische Besatzungsmacht beendete den Aufstand gewaltsam durch Truppen der Sowjetarmee unter Beteiligung von Polizeikräften des DDR-Regimes.Weitere InformationsquelleWikipedia22.06.2026
- BeteiligterDie Volkspolizei und die Sicherheitsorgane der DDR gingen gegen die Demonstrierenden vor und schlugen den Volksaufstand gewaltsam nieder.Weitere InformationsquelleWikipedia22.06.2022
- BeteiligterErst nach dem Eingreifen der sowjetischen Panzer fungierte die Stasi als wichtigstes Instrument der Verfolgung, sie identifizierte Rädelsführer, leitete Massenverhaftungen ein und half dabei, mindestens 15.000 Menschen zu inhaftieren.Weitere InformationsquelleWebsite Lebendiges Museum Online22.06.2026
- BeteiligterAufgrund des Kontrollverlusts des MfS während des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 scheiterte Wilhelm Zaisser beim Versuch, das Ereignis für den Sturz des SED-Parteichefs Walter Ulbricht zu nutzen, woraufhin er im Juli 1953 wegen angeblichen Versagens und „fraktioneller Tätigkeit“ entlassen und aus der Partei ausgeschlossen wurde.Weitere InformationsquelleWikipedia22.06.2026
- FunktionärAls Politbüromitglied konstituierte Fred Oelßner in Halle (Saale) die Bezirkseinsatzleitung zur Niederschlagung des Volksaufstandes am 17. Juni 1953. Er koordinierte damit als übergeordnete Instanz die Tätigkeiten der SED-Bezirksleitung, des Rates des Bezirkes, der Volkspolizei, der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit, der Kasernierten Volkspolizei und der sowjetischen Armeeeinheiten im Bezirk Halle.Weitere InformationsquelleWikipedia Fred Oelßner19.06.2026
- BetroffenerObwohl Hugo Köppens Verfolgung als bürgerlicher Oppositioneller bereits Jahre vor dem 17. Juni 1953 einsetzte, steht sein Schicksal in einer indirekten Beziehung zu diesem Ereignis: Als Reaktion auf den Volksaufstand verschärfte das SED-Regime die Repressionen gegen politische Gefangene, was den Tod des geschwächten ehemaligen Bürgermeisters im Haftkrankenhaus Leipzig (1954) herbeiführte. Im Zuge seiner Verurteilung beschlagnahmte der Staat seine private Kunstsammlung, die bis dahin als eine der landesweit größten Sammlungen ostasiatischer Kunst (Ostasiatika) gegolten hatte. Die Sammlung wurde am 14. Septmeber 1953 zunächst vom Staatlichen Museum Schwerin übernommen und 1957, da sie sich nicht in die Neukonzeptionierung des Museums einfügte, der Ostasiatischen Abteilung der Staatlichen Museen Berlin angeboten.Köppen, Hugo2022
Ereignisse
- TeilereignisViele mittelständische Unternehmer und Hotelbetreiber (insbesondere an der Ostseeküste), denen im Februar 1953 im Zuge der Aktion "Rose" ihr gesamtes Vermögen und Eigentum entzogen worden war, schlossen sich am 17. Juni aus Protest den Demonstrationen an. Nach dem Volksaufstand wurden viele Hotelbesitzer aus dem Zuchthaus entlassen. Rehabilitiert wurden sie jedoch nicht, lediglich eine Teilnutzung ihrer Hotels wurde ihnen zugestanden. Viele entschlossen sich zum Verlassen der DDR.Aktion "Rose"Weitere InformationsquelleWikipedia | Aktion Rose06.07.2026
Weitere Informationen und Quellen
Forschungsprojekte
Archivalien
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