Körperschaft
Institut für Marxismus-Leninismus (Berlin, Ost). Zentrales Parteiarchiv
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letzte Aktualisierung
Grunddaten
Abkürzung
IML ZPA
Weitere Informationsquelle
GND
05.03.2024
Weitere Bezeichnung
Institut für Geschichte der Arbeiterbewegung (Berlin). Zentrales Parteiarchiv
(1990-31.03.1992)
Weitere Informationsquelle
Wikipedia
05.03.2024
Bestehen
1963-1990
31.01.2024
Ortsbezug
Standort
30.11.2020
Tätigkeitsbereich
Archivwesen
Zentrales Parteiarchiv
Literaturangabe
1073
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Übergeordnete EinrichtungDas Zentrale Parteiarchiv als Teil des Instituts für Marxismus-Leninismus war dem Zentralkomitee (ZK) der SED unterstellt.31.01.2024
- Übergeordnete EinrichtungDas Institut für Marxismus-Leninismus (IML) baute ab 1963 das Zentrale Parteiarchiv auf.30.11.2020
- Zugehörige Einrichtung
- FördererDas Zentrale Parteiarchiv (ZPA) des Insituts für Marxismus-Leninismus (IML) gab eine große Zahl an Objekten an das Museum für Deutsche Geschichte (MfDG) ab.30.11.2020
- Verweist aufMit der politischen Wende 1989/1990 war für das ZStA eine gravierende Verschiebung der Aufgabenschwerpunkte verbunden. Eine der größten Herausforderungen bestand in der Sicherung und Übernahme massenhaft anfallenden Schriftguts bereits aufgelöster oder abzuwickelnder zentraler staatlicher DDR-Institutionen. Vom Zentralen Parteiarchiv übernahm das ZStA bedeutende Unterlagen zentraler staatlicher Provenienzen aus der Zeit bis 1945.Weitere InformationsquelleWikipedia26.01.2026
Weitere Informationen und Quellen
Archivalien
- Wird angeführt in(Den Kern der Sammlung bilden die Kopien des Fonds 210 - Nachlass Karl Liebknecht des Russischen Zentrums für die Aufbewahrung und Erforschung der Dokumente der Neuesten Zeit in Moskau (ehemals Zentrales Parteiarchiv der KPdSU), die das Zentrale Parteiarchiv der SED (ZPA) 1956 und 1961 erhielt. Diesen Teil des Nachlasses konnte die Frau von Karl Liebknecht Sophie Liebknecht 1933 über die sowjetische Botschaft in Berlin in die UdSSR verbringen. Ein großer Teil des Nachlasses von Karl Liebknecht, der sich noch in Privatbesitz befand, ging durch die Zerstörungen des 2. Weltkrieges verloren.Die Anfänge der hiesigen Sammlung reichen bis in das Jahr 1948 zurück.)31.01.2024
- Wird angeführt in(Den Kern der Sammlung bilden die Kopien des Fonds 209 - Nachlass Rosa Luxemburg des Russischen Zentrums für die Aufbewahrung und Erforschung der Dokumente der Neuesten Zeit in Moskau (ehemals Zentrales Parteiarchiv der KPdSU), die das Zentrale Parteiarchiv der SED (ZPA) Anfang der 60er Jahre erhielt. Die Anfänge der Sammlung reichen bis in die Jahre 1948 und 1950 zurück. Seit dieser Zeit erfolgte eine mehr oder weniger systematische Ergänzung der Sammlung durch Erwerbungen von Kopien aus anderen Archiven und Bibliotheken, durch den Ankauf von Originalen, u. a. bei Auktionen, sowie durch Schenkungen von Privatpersonen. Die botanische Sammlung übergab Herr Joseph Buttinger (USA) im Jahre 1976 als Geschenk an das ZPA. Die meisten Originale von Briefen befinden sich in den Archiven in Moskau und Warschau, sowie im Hoover-Institut der Stanford University in Californien, dort im Nachlass von Mathilde Jacob. Eine Auswahl von Briefkopien aus dem Jacob-Nachlass erhielt das ZPA im Jahre 1986. Um ein möglichst vollständiges Bild von der Vielfalt ihrer Korrespondenz zu erhalten, sammelte das ZPA auch die von Rosa Luxemburg verfassten Briefe. Diese wurden v. a. in den Nachlässen der Empfänger in verschiedenen Archiven und Bibliotheken in Europa und Amerika sowie noch im Privatbesitz der Empfängerfamilien aufgefunden.)31.01.2024
- Verweist auf(Der Nachlass Ernst Thälmanns ist dem Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (IML) in der Zeit von 1951 bis1964 übergeben worden.)31.01.2024
- Verweist auf(Im Zusammenhang mit dem Bemühen um die Einrichtung eines Clara-Zetkin-Museums wurden seit 1955 im Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED Dokumente und Materialien von und über Clara Zetkin gesammelt. Den größten Teil des schriftlichen Nachlasses von Clara Zetkin, der im ZPA Moskau verwahrt wurde, erhielt das IML in Berlin als Lesefilm.)31.01.2024
- Verweist auf(Bei dem Schriftgut von Fritz Heckert handelt es sich um einen Teilnachlass, der mit Dokumenten aus den Nachlässen von Wilma und Otto Heckert ergänzt wurde. Die Nachlassteile gelangten in mehreren Etappen in das Zentrale Parteiarchiv der SED (ZPA). Im Juli 1964 erhielt das ZPA Filme vom im Zentralen Parteiarchiv der KPdSU in Moskau lagernden Teilnachlass von Fritz Heckert. Das Bezirksparteiarchiv der SED in Leipzig übergab im März 1970 diverse Nachlassmaterialien von Fritz, Wilma und Otto Heckert. Vom Büro des Politbüros beim ZK der SED erhielt das ZPA im August 1970 den Nachlass von Wilma Heckert. Originalbriefe von Fritz Heckert wurden im Januar 1976 vom Bezirksparteiarchiv der SED in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) übergeben. Weitere Dokumente von Fritz und Wilma Heckert kamen in den Jahren 1983 und 1984 von privater Hand.)31.01.2024
- Verweist auf(Die Unterlagen übergab Frau Therese Florin in mehreren Etappen zwischen 1954 und 1958 an das Archiv des IML. Ergänzt wurde es durch diverse Manuskripte aus dem Nachlass von Wilhelm Pieck.)31.01.2024
- Verweist auf(Der Nachlass von Etkar André gelangte in mehreren Etappen in der Zeit von 1950 bis 1985 in das Zentrale Parteiarchiv der SED. Einen großen Teil der Materialien erhielt Wilhelm Pieck 1950 von Jacques Duclos, dem Generalsekretär der FKP. Daneben stellte das Museum für Deutsche Geschichte in Berlin 1971 eine größere Zahl von Dokumenten zur Verfügung. Mit der Gründung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Jahr 1993 gelangte er ins Bundesarchiv.)31.01.2024
- Bestandsinformation(Mit der Gründung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Jahr 1993 gelangte der Nachlass ins Bundesarchiv.)31.01.2024
- Wird angeführt in
- Verweist auf(Der Nachlass gelangte in mehreren Etappen in das Zentrale Parteiarchiv der SED (ZPA). In den Jahren 1958 und 1959 veranlasste Wilhelm Pieck die Übergabe von Unterlagen an das ZPA. Darunter befanden sich vor allem Dokumente und Materialien aus seiner parteipolitischen Tätigkeit seit 1906 in der SPD, der KPD und dann der SED. Die Ordnung und Verzeichnung dieses Schriftgutes unterlag dem Sektor Personenfonds des ZPA. Nach seinem Ableben im Jahre 1960 wurden auch alle anderen Dokumente und Materialien und die persönlichen Papiere an das ZPA übergeben und dort zunächst von der Tochter Elly Winter-Pieck verwaltet. Erst im Jahre 1968 erfolgte die Zusammenführung beider Teile des Nachlasses und bis 1971 die einheitliche Ordnung und Verzeichnung der Unterlagen. Die nach 1971 als Materialergänzung übernommen Unterlagen wurden 1977 in den Nachlass eingearbeitet.)31.01.2024
- Verweist auf(Der Nachlass von Aenne und Anton Saefkow wurde von der Tochter Frau Bärbel Schindler-Saefkow und Frau Edith Wahner, der Tochter aus der ersten Ehe von Aenne Saefkow, an das Zentrale Parteiarchiv der SED übergeben.)31.01.2024
- Verweist auf
- Verweist auf
- Verweist auf
- Verweist auf
- Beziehung zu(Im Jahr 1976 wurde vom Büro des Ministerrates der DDR umfangreiches Schriftgut aus der Tätigkeit von Otto Grotewohl übernommen. Aus dem Internen Archiv des Politbüros des ZK der SED folgten einzelne Dokumente und Materialien. Ebenfalls 1976 im Zusammenhang mit der Haushaltsauflösung von Johanna Grotewohl kamen weitere persönliche Dokumente und Arbeitsmaterialien Otto Grotewohls in das ZPA.)31.01.2024
- Verweist auf
- Verweist auf(Der schriftliche Nachlass von Otto Buchwitz wurde in der ersten Hälfte des Jahres 1965 dem Zentralen Parteiarchiv der SED übergeben. Mit der Gründung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Jahr 1993 gelangte der Nachlass ins Bundesarchiv.)31.01.2024
- Verweist auf
- Verweist auf(Der Nachlass von Anton Ackermann wurde im Februar 1974 von seiner Witwe, Irmgard Ackermann, an das Zentrale Parteiarchiv der SED übergeben. Mit der Gründung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Jahr 1993 gelangte er ins Bundesarchiv.)31.01.2024
- Verweist auf(Der Nachlass Fritz Selbmann gelangte in zwei Etappen in das Zentrale Parteiarchiv der SED (ZPA). Im Nov. 1967 wurde der erste Teil von Fritz Selbmann selbst übergeben und im Nov. 1975 erhielt das ZPA weitere Materialien von seinem Sohn Erich Selbmann.)31.01.2024
- Verweist auf(Eine erste Dokumentenübergabe an das Zentrale Parteiarchiv (ZPA) des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED erfolgte 1964 von Gerhart Eisler. Hierbei handelte es sich um eine Tonbandabschrift zu einem Interview über das Prager Manifest der SPD. Nach dem Tod Gerhart Eislers übergaben im November 1968 Hilde Eisler und das Staatliche Rundfunkkomitee der DDR private Papiere und Unterlagen aus der beruflichen Tätigkeit. In den 70er und 80er Jahren folgten weitere vereinzelte Materialzugänge im Zentralen Parteiarchiv. 1992 übergab Hilde Eisler ca. 2 lfm Schriftgut, Fotos, Tonbänder und weitere gesammelte Materialien aus ihrem privaten Vorlass und aus dem Nachlass Gerhart Eislers an den „Verbund Archiv / Bibliothek / Technische Werkstätten" bei dem Parteivorstand der PDS. Die letzte Übergabe von Unterlagen fand im Juli 1993 an die SAPMO statt.)31.01.2024
- Verweist auf
- Verweist auf
- Verweist auf(Der Nachlass wurde in den Jahren 1976 bis 1978 und 1983 im ZPA erschlossen. Mit der Gründung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Jahr 1993 gelangte der Nachlass ins Bundesarchiv.)31.01.2024
- Verweist auf(Der Nachlass wurde im Jahre 1960, nach dem Tod von Hermann Duncker, von seinen Erben dem FDGB zu wissenschaftlichen Zwecken und der Einrichtung einer Duncker-Gedenkstätte und eines Duncker-Archivs an der Hochschule der Deutschen Gewerkschaften (später Gewerkschaftshochschule) überlassen. Dort begann man zwischen 1961 und 1967 den Nachlass für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wurde er durch Erinnerungsberichte, Ton-, Film- und Bildmaterial sowie durch abgesandte Briefe angereichert. Aufgrund der besonderen Bedeutung des Nachlasses für die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung fasste das Sekretariat des ZK der SED im Sept. 1966 den Beschluss, dass der schriftliche Nachlass vom Hermann-Duncker-Archiv an das Zentrale Parteiarchiv der SED (ZPA) zu übergeben sei. Im ZPA wurde der Nachlass archivarisch erschlossen und weiter angereichert. Im Jahre 1990 erfolgte die Rückgabe an das FDGB-Archiv. Bei der Einbringung des FDGB-Archivs in die Stiftung übernahm zunächst die Johannes-Sassenbach-Stiftung den Nachlass als Depositum, bis dann Ende 1998 zwischen den Erben von Hermann und Käte Duncker und der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv ein Depositalvertrag abgeschlossen wurde.)31.01.2024
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