Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg
Grunddaten
Tätigkeitsbereich
Biographische Angaben
Die Geschichte des „Naturkundemuseums Mauritianum“ ist mit der Entstehung der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes (NfGdO), gegründet 1817, eng verbunden.
Eingang von materiellem Kulturgut aus Afrika in das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg zwischen 1870 und 1925. Neben Afrika kommen die meisten Objekte der ethnologischen Sammlung aus Samoa, Australien, Japan und Sumatra. Die naturkundlichen Sammlungen unterteilen sich in die Bereiche: Geologie, Wirbeltiere, Wirbellose und die Botanik. Es gibt zudem eine anatomische Sammlung mit Präparaten von menschlichen Organen, Embryonen und Föten. Ein Teil kam durch Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg (1871–1955) ins Museum, ein anderer aus der Pathologie des Altenburger Krankenhauses in den 1980er Jahren.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Verweist aufVon Oberst von Bock erhielt das Museum zwischen 1919 und 1924 10 Objekte aus Ostafrika. Dabei handelt es sich um: Geige mit Bogen, Flöte, Schalmei, 2 Paar Schuhe, 2 Zähne, 1 Rechenmaschine.13.08.2023
- Verweist aufVon Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg erhielt das Museum zwischen 1915 und 1919 28 kleine ägyptische Figuren.vermutet,13.08.2023
- Verweist aufDas Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg erhielt vom Ethnologischen Museum Berlin ca. 1892 und 1897 mindestens 6 Objekte, u.a. 2 Pfeifenköpfe aus rotem Ton aus Kamerun, ein Holzpfeil der Wassongora (Kongo) des Zoologen Franz Stuhlmann, Werkzeug der [Bakaladai?] von dem Schutztruppenoffizier in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika Curt von François (1852–1931), ein Hüftschurz der Frauen der Yaunde von dem Zoologen und Botaniker Georg August Zenker (1855–1922) und eine Kolanuss aus Kete (Krachi) von Heinrich Klose .13.08.2023
- Verweist aufVon Julius Falkenstein erhielt das Museum 1877 und um 1880 6 Objekte (u.a. kleiner und großer geschnitzter Zahn, Mütze, Löffel und Gabel) von der Loango-Küste. Bei dem geschnitzten Elefantenstoßzahn von Falkenstein ist der Prinz und Künstler Tiabo als Hersteller des Werkes bekannt.13.08.2023
- Verweist aufVon August Fonck erhielt das Museum zwischen 1910 und 1912 22 Waffen der Massai und Wahehe sowie 3 Schilde aus Ostafrika.13.08.2023
- Verweist aufVon Lothar Geibel-Altenburg erhielt das Museum zwischen 1945 und 1954 3 Nilpferdpeitschen sowie Gehörne von unterschiedlichen Tierarten.13.08.2023
- Verweist aufVon Grumpelt gingen 3 Objekte (2 Kopfkissen, 1 Halsbandschmuck) zwischen 1934 und 1945 in das Museum ein.13.08.2023
- Verweist aufVon Albert Grumpelt gingen 4 Objekte (Musikinstrument, Bogen, Lanze, Keule) aus Barkly-West zwischen 1915 und 1919 in das Museum ein.13.08.2023
- Verweist aufVon Max Grumpelt erhielt das Museum ca. 14 Objekte, Schild, Korb, ein langer Stab, mehrere (geschnitzte) Spazierstöcke. Übergeben wurden die Objekte zwischen 1912 und 1915 sowie zwischen 1915 und 1919 Helene Grumpelt.13.08.2023
- Verweist aufVon Fritz Heimerdinger erhielt das Museum zwischen 1912 und 1915 Objekte aus Island, Gotland, China und Pfeile aus Ostafrika.13.08.2023
- Verweist aufVon Valentine von Massow gingen, übergeben von seiner Mutter Marianne von Kuylenstjerna, um 1900 mindestestens 9 Objekte und zwar Bogen und Köcher mit vergifteten Pfeilen aus Togo oder Kamerun in das Museum ein.13.08.2023
- Verweist aufVon Hans Meyer erhielt das Museum um 1898 und zwischen 1900 und 1902 Objekte. Zwischen dem 1. Juli 1900 und 30. Juni 1902 stiftete der Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg dem Museum 313 Objekte von Hans Meyer. Es handelt sich u.a.um Waffen, Schmuck und Instrumente aus verschiedenen Weltteilen.13.08.2023
- Verweist aufVon Carl Müller erhielt das Museum 1904 oder später 21 „Postkartenansichten“ mit von ihm angefertigten Fotografien von Kamerun, Togo und Deutschsüdwestafrika sowie 256 Käfer aus Afrika.13.08.2023
- Verweist aufVon Max Müller erhielt das Museum Objekte aus Ägypten und Äthiopien. Sie gingen zwischen 1906 und 1910 und evtl. zwischen 1912 und 1915 ein.13.08.2023
- Verweist aufVon Oskar Peukert erhielt ds Museum 1909 und/oder zwischen 1912 und 1915 ca. 30 Objekte, darunter naturkundliche Objekte, eine Ngie-Maske aus Kamerun und ein blaues Tuch.vermutet,13.08.2023
- Verweist aufVon Steiner erhielt das Museum zwischen 1910 und 1912 Marokkanische Stickerei, Silber-Stern-Schmuck für Sklav:innen, Gewehr und weitere Objekte.13.08.2023
- gefördert vonDas Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg erhielt von Heinrich Camillo Stolle Schenkungen im Februar und Mai 1890, 1892 und im September 1895. Es waren mind. 42 Objekte, darunter Waffen und Ausrüstung, Bootsmodell, Behälter, Instrumente, Frisur/Haartracht, Geld der Pangwe, Schmuck aus Elfenbein, Kriegshüte der Mandingo eine Doualatrommel sowie Amulette von den Mandinka aus Westafrika. Heinrich Camillo Stolle ließ Objekte von Freunden in seinem Auftrag erwerben. Eine gehaltvolle Aneignung ist von der Frisur/Haarpracht bekannt. Zudem unterstütze Heinrich Camillo Stolle das Museum finanziell.13.08.2023
Weitere Informationen und Quellen
Forschungsprojekte
Archivalien
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