Preußisches Geheimes Staatsarchiv. Publikationsstelle
Grunddaten
Tätigkeitsbereich
Biographische Angaben
Zu Beginn der 1930er Jahre richtete der Generaldirektor der Preußischen Staatsarchive, der deutschnationale Historiker Albert Brackmann, am Preußischen Geheimen Staatsarchiv einen Publikationsfonds ein, der der Förderung der völkisch-nationalistischen „Ostforschung“ dienen sollte. Seit 1934 trat dieser Fonds nach außen unter dem Namen „Publikationsstelle Berlin-Dahlem“ in Erscheinung.
1938 wurde die Publikationsstelle aus dem Preußischen Geheimen Staatsarchiv ausgegliedert und dem Reichsministerium des Innern unmittelbar unterstellt. 1943 ging sie an das Reichssicherheitshauptamt – Amt VI G – Wissenschaftlich-Methodischer Forschungsdienst – über.
Die Publikationsstelle wurde im Jahr 1943 zusammen mit ihrer Bibliothek aus dem von Luftangriffen betroffenen Berlin nach Bautzen verlegt.
Im Februar 1945 wurden die Bibliotheksbestände zunächst per Bahn nach Coburg verlagert; ein Großteil wurde anschließend von US-amerikanischen Behörden beschlagnahmt, in die Library of Congress (Washington, D.C.) überführt und später an das 1950 gegründete Herder-Institut in Marburg abgegeben.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Übergeordnete EinrichtungWeitere InformationsquelleWikipedia02.06.2026
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Weitere Informationen und Quellen
Archivalien
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Literatur & digitale Angebote
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