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Universitätsdissertation/Masterarbeit

Haug: Der Kölnische Kunstverein im Nationalsozialismus, 1998.

Permanent URL
https://www.proveana.de/de/link/lit00000185
letzte Aktualisierung
18.12.2023
Forschungskontext
  • NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut

Grunddaten

Literaturangabe

Ute Haug: Der Kölnische Kunstverein im Nationalsozialismus. Struktur und Entwicklung einer Kunstinstitution in der kulturpolitischen Landschaft des "Dritten Reichs", Diss. Aachen 1998.

Publikationssprache
deutsch
Beschreibung
Der Kölnische Kunstverein wurde 1839 gegründet. In seiner langjährigen Geschichte entwickelte sich der Verein zu einer der wichtigsten Kölner und national anerkannten Kunstinstitutionen. Die Jahre von 1933 bis 1945 brachten für den Kölnischen Kunstverein einschneidende Veränderungen. Bei den Vorbereitungen zum 150jährigen Jubiläum des Vereins, 1989, fand sich bisher verloren geglaubtes Quellenmaterial aus der Zeit des Nationalsozialismus. Dies war der Anlaß diese und zahlreiche weitere neuentdeckte Dokumente dieses Zeitraumes in der Dissertation zu einem umfassenden Archiv zusammenzustellen. Ausgehend hiervon und unter Bezug auf die für Köln nur spärlich vorhandene Sekundärliteratur zur Kultur während des Nationalsozialismus wird damit zum ersten Mal eine möglichst umfassende Rekonstruktion der Ereignisse im Kölnischen Kunstverein von 1933 bis 1945 vorgenommen. Der Ablauf und die Veränderung interner Strukturen offenbaren zahlreiche externe Einflussnahmen verschiedenster Einrichtungen auf die Geschicke des Vereins. Besonders bei der Vereinssatzung und im Ausstellungsbereich wurde der Kunstverein zu Konzessionen gezwungen. Die vorgeschriebenen Neugestaltungen der Satzung demonstrieren dauerhaft die staatliche Bevormundung. Mehrere Änderungen waren nötig, um erst 1942 eine endgültige Fassung zu erhalten. Die über 700 Ausstellungen, die von 1933 bis 1944 im Kunstverein ausgerichtet wurden, organisierte der Kunstverein selber. Viele veranstalteten auch andere Einrichtungen, z.B. von der Stadt, dem Gau, dem Reich oder von der Partei oder parteinahen Organisationen. Damit wurden unterschiedliche politische und kulturpolitische Vorstellungen in den Verein hineingetragen, auf die er mit seinem eigenen Ausstellungsprogramm reagierte. Trotz zahlreicher Beeinflussungen gelang es dem Kölnischen Kunstverein eine eigene Kunstpolitik zu betreiben. Mit seinem wichtigstem Instrument, nämlich der Ausstellung, nahm er eine eigenwillige Stellung zur lokalen, regionalen und nationalen Kunstszene ein. Die vielfältigen Aktivitäten der anderen im Bereich der Bildenden Kunst tätigen Kölner Einrichtungen offenbaren heterogene Handlungsweisen und Zielsetzungen. Die beabsichtigte homogene, national gültige Kunstpolitik des 'Dritten Reiches' konnte sich im lokalen und regionalen Bereich nicht etablieren, was exemplarisch in dieser Untersuchung anschaulich gemacht wird.

Beziehungen

Personen/Körperschaften

  • Verweist auf
    Jonas, Sally
  • Verweist auf
    Kölnischer Kunstverein

Ereignisse

  • Verweist auf
    Ausstellung Emil Nolde
  • Verweist auf
    Ausstellung Karl Hofer

Weitere Informationen und Quellen

Forschungsprojekte

  • Projektbezug
    Die Erwerbungen der Graphischen Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums zwischen 1933 und 1945
  • Projektbezug
    Vertiefende Provenienzrecherche zu Bildwerken von Karl Hagemeister und Theodor Hosemann u.a. im Stadtmuseum Brandenburg/Havel – Museum im Frey-Haus
  • Projektbezug
    Provenienzforschung städtischer Kunstbesitz
  • Projektbezug
    Die Erwerbungen der Grafischen Sammlungen des Museum Ludwig 1933-2015

Schlagworte

  • Künstler/Künstlerin

Links

  • Website Digitalisat
    https://doi.org/10.18154/RWTH-CONV-094824
    Publikationsserver der RWTH Aachen University
  • Website Findmittel
    http://d-nb.info/964928477
    Nachweis DNB
  • WorldCat
    http://www.worldcat.org/oclc/722898661
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