Benario, Hugo
Grunddaten
Tätigkeitsbereich
Familiäre Beziehungen
Biographische Angaben
Der jüdische Berliner Kaufmann und Sammler Benario und seine jüdische Frau gehörten beide zur Gruppe der aus rassischen Gründen Verfolgten des NS-Regimes.
Nachdem Erich Benario 1933 das Geschäft seines Onkels verlassen und nach Großbritannien emigriert war, wurden die Brüder Max und Werner Rosenbaum die neuen Geschäftspartner von Hugo Benario. Das kleine Geschäftslokal war mit einer Fläche von 25 qm und einer kaufmännischen Angestellten in Berlin W.8.Charlottenburg 71. Die Gesellschaft vertrat Textilfabriken aus dem In- und Ausland in Großberlin und nahm am 01.01.1935 ihren Betrieb auf.
Seit September 1934 wurde Hugo Benario wegen eines (angeblichen) Devisenstrafvergehens verhört. 1935 wurde das Devisenstrafverfahrens gegen Hugo Benario eingeleitet.
Eine Verfolgungsmaßnahme war der Prozess gegen Hugo Benario wegen Devisenvergehens im Jahr 1936, der nicht nur mit seiner Verurteilung am 18.03.1936 zu einer sechsmonatigen Haft- und hohen Geldstrafe von 6000 RM endete, sondern auch die schlechte gesundheitliche Verfassung des Angeklagten vollständig ruinierte, so dass er nur noch bis Anfang des Jahres 1937 lebte.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- GeschäftsbeziehungIm Kunstsalon Paul Cassirer tätigte Hugo Benario in dem Zeitraum vom 20. Februar 1918 bis zum 29. Oktober 1925 Ankäufe für seine private Kunstsammlung, die im Geschäftsbuch der Galerie festgehalten sind.30.11.2017
- KontaktBenario stand in Korrespondenz mit dem Kunsthaus Zürich (Januar 1933).30.11.2017
Ereignisse
- VerkäuferBenario verkaufte 1927 auf einer Auktion des Kunst-Auctions-Hauses Lepke in Berlin einen Teil seiner privaten Sammlung.30.11.2017
Weitere Informationen und Quellen
Forschungsprojekte
Archivalien
- Wird angeführt in