Berthold, Lothar
Grunddaten
Tätigkeitsbereich
Biographische Angaben
Am 10. Februar 1944 beantragte Lothar Berthold die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 20. April desselben Jahres aufgenommen. Bis 1945 kämpfte er im Zweiten Weltkrieg im Rang eines Unteroffiziers.
1946 wurde Lothar Berthold Mitglied der SED.
Lothar Berthold studierte von 1946 bis 1950 Geschichte und Deutsch an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Von 1962 bis 1968 war Berthold Leiter der Abteilung „Geschichte der Arbeiterbewegung“ am Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED (IML) und Chefredakteur der Zeitschrift "Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung". Bis 1964 war er zusätzlich stellvertretender Direktor des IML. Von 1964 bis 1968 war Berthold Direktor des IML und in dieser Funktion Mitglied der „Ideologischen Kommission“ beim Politbüro des ZK der SED.
Von 1969 bis 1972 war Berthold wissenschaftlicher Mitarbeiter und dann bis 1976 Direktor des Zentralinstituts für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW). 1976 wurde er Direktor des Akademie-Verlags und Direktor für Verlags- und Druckereiwesen der AdW sowie 1979 auch Direktor des Verlags Hermann Böhlaus Nachfolger in Weimar.
Berthold war Mitglied der „Ideologischen Kommission“ beim Politbüro des ZK der SED.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Leitende PositionAls Nachfolger von Roland Bauer leitete Berthold ab 1964 bis 1968 das Institut für Marxismus-Leninismus als Direktor.31.01.2024
Weitere Informationen und Quellen
Forschungsprojekte
Literatur & digitale Angebote
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