Grünebaum, Moriz von
Grunddaten
Tätigkeitsbereich
Familiäre Beziehungen
Biographische Angaben
Studium der Rechtswissenschaften in Wien und Krakau (Promotion 1905).
Moriz von Grünebaum konvertierte 1895 zum Katholizismus.
Grünebaum wurde Bibliothekar der k. k. statistischen Zentralkommission und wechselte 1925 an die Universitätsbibliothek Wien. 1931 arbeitete er an der Akademie der bildenden Künste in Wien und trat 1935 in den Ruhestand.
Mitglied der Österreichischen Exlibris-Gesellschaft.
Nach dem Tod seiner Frau, lagerte Grünebaum seine Kunstsammlung bei der Spedition J. Z. Dworak junior ein und zog mit seiner Mutter zur Schwester Margarete Fürth.
Moriz Grünebaum, dessen Schwester Margarete und ihre Tochter wurden in eine sog. Sammelwohnung Herminengasse 16 zwangsübersiedelt.
Im August 1942 wurde Moriz Grünebaum ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er Ende des Jahres im Alter von 69 Jahren umkam.
Die Herzog August Bibliothek (HAB) restituiert eine dreibändige Ausgabe von Friedrich Nicolais satirischem Roman „Das Leben und die Meinungen des Herrn Magister Sebaldus Nothanker“ an die Nachfahren Moriz von Grünebaum. Die Bücher kamen als Teil der Bibliothek des Komponisten und Hochschullehrers Ernst Pepping (1901–1981) 1985 in den Bestand der HAB.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Verweist aufDas Institut für Denkmalpflege in Wien interessierte sich für die sog. Verwertung der Mandlbögen aus der Sammlung Grünebaums. Diesbezüglich stand es mit den Niederdonau-Sammlungen, heute das Landesmuseum Niederösterreich, in Verhandlungen.Weitere InformationsquelleWebseite Lexikon der österreichischen Provenienzforschung17.02.2025