Person
Hellmann, Irene
weiblich
Permanent URL
letzte Aktualisierung
Grunddaten
Geburtsname
Redlich, Irene
31.01.2021
Lebenszeit
03.11.1882 - 06.05.1944
31.01.2021
Lebenszeit
3.11.1882 - 06.03.1944
(abweichendes Sterbedatum)
Weitere Informationsquelle
Webseite Mapping the Lives
04.09.2025
Ortsbezug
Geburtsort
31.01.2021
Sterbeort
31.01.2021
Wohnort
31.01.2021
Emigrationsort
31.01.2021
Emigrationsort
31.01.2021
Tätigkeitsbereich
Sammeltätigkeit
Kunstsammlerin und Förderin
31.01.2021
Wohltätigkeit
Irene Hellmann und ihr Mann Paul waren sehr kunstaffin, förderten Projekte wie die 1920 gegründeten Salzburger Festspiele und waren mit vielen Künstlern befreundet. Zu ihrem Bekanntenkreis zählten u.a. Hugo von Hofmannsthal, Gustav Mahler, Arthur Schnitzler und Richard Strauß.
31.01.2021
Familiäre Beziehungen
Ehefrau von
31.01.2021
Schwester von
31.01.2021
Schwester von
Redlich, Josef
(geb. 18.06.1869 in Göding, gest. 11.11.1936 in Wien, österreichischer Finanzminister (1931))
31.01.2021
Schwester von
Leon, Therese von
(geb. 1870, gest. 1907)
31.01.2021
Schwester von
Redlich, Martha
(geb. 1878, gest. 1894)
31.01.2021
Mutter von
Hellmann, Bernhard
(geb. 1903, gest. am 02.04.1943 in Sobibor)
Weitere Informationsquelle
Wikipedia
11.08.2025
Mutter von
Hellmann, Ernst
(geb. 1905, gest. 1980)
Weitere Informationsquelle
Wikipedia
11.08.2025
Mutter von
Hellmann, Ilse
(geb. 1908, gest. 1998)
Weitere Informationsquelle
Wikipedia
11.08.2025
Biographische Angaben
Irene Redlich entstammte einer jüdischen Industriellenfamilie, die Zucker- und Ziegelfabriken besaß. 1901 heiratete sie den ebenfalls aus einer Industriellenfamilie stammenden Paul Hellmann. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gehörten sie zu den reichsten Familien Wiens, waren mit zahlreichen Künstlern befreundetet und förderten die Wiener Kunstszene. In der Zwischenkriegszeit verarmten sie.
31.01.2021
Im November 1938 wurde das Ferienhaus in Altaussee, welches Irene Hellmann 1909 von ihrer Mutter vererbt bekommen hatte, von der Gestapo zu Gunsten des Landes Österreich entzogen.
(23.11.1938)
31.01.2021
31.01.2021
31.01.2021
Am 03.03.1944 wurde Irene Hellmann vom Durchgangslager Westerbork nach Auschwitz deportiert, wo sie am 06.03.1944 verstarb.
(03.03.1944)
Weitere Informationsquelle
Webseite Mapping the Lives
12.08.2025
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- GeschäftsbeziehungIrene Hellmann gab 1932 das Ölgemälde (Gustav Klimt, Der Blinde), in eine Auktion des Wiener Buch- und Kunstantiquariats Doktor Ignaz Schwarz.31.01.2021
- GeschäftsbeziehungSpätestens seit 1925 stand Irene Hellmann in Kontakt mit Otto Kallir-Nirenstein, als dieser das in ihrer Sammlung befindliche Ölgemälde (Ferdinand Georg Waldmüller, Rudolf Wenzel Markowsky), in einer Ausstellung zeigte. Kallir erwarb u.a. das Bild (Gustav Klimt, Insel im Attersee) von Irene Hellmann.31.01.2021
- Freundschaft31.01.2021
Ereignisse
- EinliefererDas Gemälde (Gustav Klimt, Der Blinde), aus dem Besitz von Irene Hellmann, wurde auf der Auktion angeboten.31.01.2021
Sammlungen
- Besitzer, EigentümerDie Kunstsammlung des Ehepaars Hellmann umfasste zahlreiche Gemälde und Zeichnungen, Skulpturen, kunstgewerbliche Objekte und Musikinstrumente.31.01.2021
Weitere Informationen und Quellen
Forschungsprojekte
Archivalien
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Literatur & digitale Angebote
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