Person
Prass, Franz
männlich
Permanent URL
letzte Aktualisierung
Grunddaten
Wirkungszeit
um 1938-um 1942
04.08.2017
Ortsbezug
Wirkungsort
04.08.2017
Tätigkeitsbereich
Rechtswesen
Obergerichtsvollzieher
04.08.2017
Biographische Angaben
Franz Prass gehörte zu den Obergerichtsvollziehern, die in den Prozess der Erfassung, Begutachtung und Versteigerung jüdischen Eigentums in der preußischen Provinz Sachsen und in Anhalt am stärksten involvieret waren. Er war von Beginn des gezielten Zugriffs des NS-Staates auf das jüdische Eigentum 1938 bis zu den Sammelversteigerungen nach den Massendeportationen ab 1942 am Enteignungsprozess beteiligt. Das Finanzamt betraute Prass gemeinsam mit dem Obergerichtsvollzieher August Arnold mit der so genannten Verwertung des zurückgelassenen Hausrates von 85 Juden aus Halberstadt.
(um 1938 - nach 1942)
04.08.2017
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- ZusammenarbeitGemeinsam mit dem Obergerichtsvollzieher August Arnold "verwertete" Prass den zurückgelassenen Hausrat jüdischer Bewohner Halberstadts.04.08.2017
- ArbeitgeberPrass war in seiner Funktion als Obergerichtsvollzieher Sachverständiger der Devisenstelle Magdeburg.04.08.2017
Weitere Informationen und Quellen
Forschungsprojekte
Archivalien
- Wird angeführt in
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