Redlich, Amalie
Grunddaten
Tätigkeitsbereich
Familiäre Beziehungen
Biographische Angaben
Amalie Redlich erbte nach dem Tod ihres Bruders Viktor Zuckerkandl einen Anteil seines Sanatoriums.
Das Sanatorium wurde schließlich durch die Österreichische Kontrollbank arisiert.
Die Kontrollbank verkaufe die Anteile Redlichs an dem Sanatoriumsbetrieb und die Privatvilla Zuckerkandl an den Augenarzt und Parteigenossen Dr. Hans Gnad. Angrenzende Liegenschaften wurden ebenfalls von Hans Gnad genutzt sowie vermietet. Er hatte keine Verwaltungsbefugnis.
Das Deutsche Reich, dem aufgrund der Elften Verordnung zum Reichsbürgergesetz die Anteile der 1942 deportierten Nora Stiasny verfallen waren, erhob zusammen mit Hermine Müller Hofmann und Fritz Zuckerkandl Einspruch beim Oberfinanzpräsidenten gegen das Ansinnen Gnads, weitere Liegenschaftsanteile zu erwerben. Im März 1943 wurde Gnad auf Herausgabe der Wohnungseinrichtung der Villa Zuckerkandl verklagt, die er sich angeeignet hatte. Außerdem lief ein weiteres Strafverfahren gegen Gnad, weil dieser den Besitz der Berta Zuckerkandl gehörenden Mobilien leugnete.
Amalie Redlich wurde gemeinsam mit ihrer Tochter Mathilde Jorisch nach Lodz deportiert.
Beziehungen
Sammlungen
- Verweist aufAus der Sammlung ihres Bruder Viktor Zuckerkandl erwarb Amalie Redlich einige Stücke aus der Nachlassversteigerung.
Weitere Informationen und Quellen
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in(S. 918-925.)