Person
Speyer, Arthur
männlich
Permanent URL
letzte Aktualisierung
Grunddaten
Schreibvariante
Speyer, Arthur I.
Weitere Informationsquelle
GND
25.11.2019
Weiterer Name
Speyer, Arthur Karl Hans Friedrich August
Weitere Informationsquelle
GND
25.11.2019
Lebenszeit
03.01.1858-23.11.1923
02.2023
Ortsbezug
Geburtsort
02.2023
Sterbeort
02.2023
Wohnort
02.2023
Wohnort
02.2023
Wohnort
02.2023
Tätigkeitsbereich
Wissenschaft
Zoologe. Assistent am zoologischen Institut der Universität in Straßburg (ab 1902). Wechsel an das „Institut Kosmos“ in Berlin (1913).
02.2023
Kunsthandel
Arthur Speyer baute weltweite Kontakte zu Händlern und Museen auf, von denen er naturkundliche und außereuropäisches, materielles Kulturgut erwarb bzw. diese mit solchen belieferte, u.a. Ethnologische Museum Berlin, Grassi Museum zu Leipzig, Museum für Völkerkunde Dresden, das Rittermuseum in Offenburg sowie die völkerkundlichen Sammlungen in Basel und in Freiburg im Breisgau.
Arthur Speyer erwarb bis 1920 ausschließlich sogenannte Unikate. Später versuchte er von Museen Dubletten, Artefakte und Ausgrabungen in Kommission anzukaufen. Bei Verkauf versprach er eine Provision von 25 Prozent. Krankheitsbedingt zog sich Arthur Speyer I. ab 1922 aus den Geschäften zurück, das sein Sohn übernahm.
02.2023
Kunsthandel
Handel mit außereuropäischem, materiellem Kulturgut sowie naturkundlichem Material. Tätigkeit u.a. für das Naturhistorische Institut der Firma Kosmos.
Projektbericht
14.10.2022
Landwirtschaft
Landwirt
(1879-1884)
02.2023
Sammeltätigkeit
Sammler von außereuropäischem, materiellem Kulturgut sowie Mineralen.
02.2023
Familiäre Beziehungen
Vater von
Weitere Informationsquelle
GND
25.11.2019
Vater von
Speyer, Erna
(geb. am 22.05.1892 in Hamburg-Altona, gest. 11.1919 in Straßburg)
02.2023
Großvater von
2016
Ehemann von
Krüger, Marie
(ab 1889)
(geb. am 21.02.1869 in Hamburg Altona, gest. am 03.12.1919 in Berlin)
02.2023
Biographische Angaben
Studium der Zoologie in Jena.
02.2023
Gründung eines Entomologisches und biologisches Instituts in Hamburg-Altona. Einrichtung des Museums für Natur und Völkerkunde in Maria Kirke bei Ostende (1898) und Erhalt des Leopoldsorden dafür.
02.2023
Arthur Speyer I leitete das Naturhistorische Institut Kosmos. Die Tätigkeit am Naturhistorischen Institut Kosmos bildete für Arthur Speyer I den Einstieg in das Tauschgeschäft mit dem Ethnologischen Museum Berlin.
(1913-1919)
09.01.2023
Enteignung der Familie Speyer nach dem I. Weltkrieg sowie Verweisung aus dem Land. Verkauf seiner ethnographischen und mineralogischen Sammlung.
(10.1918)
02.2023
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- GeschäftsbeziehungArthur Speyer führte Tauschgeschäften mit dem Ethnologischen Museum Berlin durch.Projektbericht14.10.2022
- GeschäftsbeziehungArthur Speyer I. kaufte von Oskar Liebler materielles Kulturgut aus Australien, u.a. Tjurunga, die sich heute im Museum im Ritterhaus Offenburg und in Museum Natur und Mensch befinden.02.2023
- GeschäftsbeziehungArthur Speyer I. verkaufte über mehrere Jahre an das Museum im Ritterhaus Offenburg materiells Kulturgut aus aller Welt. Erster Ankauf 1903 (u.a. Waffen, Netze, Skulpturen, Kunsthandwerk wie Kleidung oder Schale für 100 Mark, gezahlt an an Marie Speyer), dann 1908 einen Webstuhl aus Südwestafrika (10 Mark), 1909 eine Maske aus Guatemala (22 Mark), Grabfunde der Inka aus Peru im September 1910 (Urne, Skulptur, Spindeln, Schmuck und Stoff für 20 Mark) und im Oktober 1910 (drei Gefäße für 32 Mark), und 1911 Grabfunde aus den Gräbern Teotitlans in Mexiko (Pfeilspitze, Spinnwickel). Arthur Speyer verkaufte dem Museum im Ritterhaus Offenburg 1912 folgte der Verkaf von zwei sakral-sensiblen Objekte für 27 Mark: Eine Tjurunga (18 Mark) und einen Stein (6 Mark). Hinzukommt das Nasenholz der Aranda (3 Mark). Sie alle stammen aus den MacDonnell Ranges in Süd-Australien. Erwerber war vermutlich der Missionar Oskar Liebler. Heute befinden sich im Museum im Ritterhaus Offenburg 14 Objekte, weitere sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.02.2023
- GeschäftsbeziehungArthur Speyer verkaufte an das Museum Natur und Mensch Freiburg mehrere Objekte, u.a. 1899 ein Objekt, dessen Vorprovenienz mit„Godefroy Museum“ in Hamburg angegeben wurde. Das Museum Natur und Mensch Freiburg bekam von Arthur Speyer I. einzelne Sammlungen zur Ansicht zugeschickt. Das Museum kaufte davon teilweise Objekte und leitete teilweise Objekte an andere Museen weiter. Ankauf 1901 von zwölf präkolumbianischen Tongefäßen von Arica in Chile sowie 1902 ca. 42 Objekte aus Ozeanien und wenige Stücke aus Kamerun und Nigeria. Weiterer Ankuf 1910 von fünf Masken aus Guatemala (Mark) sowie eine kleine Sammlung altperuanischer Textilien aus Ancon.02.2023
Weitere Informationen und Quellen
Forschungsprojekte
- Projektbezug
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Archivalien
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Literatur & digitale Angebote
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