Werner, Otto Heinz
Grunddaten
Tätigkeitsbereich
Biographische Angaben
Otto Heinz Werner besuchte von 1929 bis 1930 die Schule in Halle (Saale) und war in dieser Zeit Sänger im Stadtsingerchor der Franckeschen Stiftung. 1930 begann er eine Malerlehre, die er bis 1932 verfolgte. Im Zeitraum von 1932 bis 1933 studierte er an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein.
In den Jahren 1932 bis 1936 war Otto Heinz Werner im privaten Arbeitskreis von Erwin Hahs tätig.
Otto Heinz Werner absolvierte im Jahr 1935 ein Praktikum bei Dr. Johannes Müller auf Schloss Elmau.
Nach dem Krieg war Otto Heinz Werner von 1946 bis 1948 in Halle an der Saale als Kunsterzieher im höheren Schuldienst tätig und nahm an Kunstausstellungen des Landes Sachsen-Anhalt teil.
1948 bis 1949 war Werner Sekretär des Schutzverbandes bildender Künstler in der Gewerkschaft Kunst und Schrifttum.
1949 übernahm Otto Heinz Werner den Vorsitz des Verbandes bildender Künstler.
Zwischen 1951 und 1953 arbeitete Otto Heinz Werner als Kustos der Staatlichen Galerie Moritzburg, bevor er 1953 die Position des Direktors übernahm.
Nach einer Haftstrafe floh Otto Heinz Werner 1959 in die Bundesrepublik Deutschland und ließ sich bis 1970 in Braunschweig nieder.
Bereits 1960 nahm Werner erstmals an einer Ausstellung bildender Künstler teil. Es folgten weitere Ausstellungsbeteiligungen in Städten wie Köln, Kaiserslautern, Brühl und Düsseldorf. In den Jahren 1972 und 1976 fanden außerdem Personalausstellungen von Otto Heinz Werner in Worms und Gifhorn statt.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- GeschäftsbeziehungWährend seiner Tätigkeit an der Staatlichen Galerie Moritzburg war Otto Heinz Werner auch an der Zusammenarbeit mit dem Museum für Deutsche Geschichte beteiligt, insbesondere bei der Übergabe von Objekten.30.11.2020