Sammlung Gabriele Freiin von Oppenheimer
Grunddaten
Die Sammlung Gabriele Freiin von Oppenheimer bestand aus Vielerlei Kunstgewerbeobjekten, unter anderem Porzellan, Glas und Nippes, Buffets, Sitzmöbel und weitere barocke Einrichtungsgegenstände. Außerdem befanden sich in der Sammlung Juwelen sowie Gemälde. (Lillie, S. 799-808)
Sammlungsgeschichte
Im Zuge der Vermögensanmeldung wurde die Wohnungseinrichtung von Jella Oppenheimer begutachtet und geschätzt. Der Schätzmeister Ottokar Weigel begutachtete die Möbel und Teppiche und erstellte das Gutachten. Fritz Polt schätzte das Porzellan, Glas und Nippes, der akademische Maler Hans Enzinger begutachtete die Bilder und Leopold Czerny schätzte de Juwelen.
Die Vermögensverkehrsstelle verfügte die Rückbringung von Werken aus der Sammlung, die schon in die Schweiz in die Galerie Hansen in Luzern ausgeführt wurden. Außerdem beschlagnahmte sie Objekte, die Oppenheimer zuvor Otto Kallir-Nirenstein als Schenkung übergab. Die "sichergestellten" Bilder, die Jella Oppenheimer beabsichtigte, ihren Enkeln zu verschenken und der Erlös aus einer Versteigerung beim Wiener Dorotheum wurden dem Finanzamt übergeben.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Verweist auf(Im Zuge der Vermögensanmeldung schätzte Leopold Czerny die Juwelen der Sammlung. (21.06.1938))
- Verweist auf(Im Zuge der Vermögensanmeldung schätzte Hans Enzinger die Bilder der Sammlung. (21.06. 1938))
- Verkäufer(Kallir-Nirenstein erhielt von Oppenheimer zwei Gemälde, die er in seiner Galerie Neue Galerie aufbewahrte.)
- Sammlungsbesitzer
- Verweist auf(Fritz Polt schätzte im Zuge der Vermögensanmeldung die Porzellane, Gläser und Nippes der Sammlung. (21.06.1938))
- Verweist auf(Der Schätzmeister Ottokar Weigel begutachtete im Zuge der Vermögensanmeldung die Möbel und Teppiche und erstellte das Gutachten. (21.06.1938))
- Verweist auf(Das Wiener Dorotheum versteigerte Schmuck aus der Sammlung Oppenheimer.)
Weitere Informationen und Quellen
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in(S. 798-809.)