Sammlung Gustav und Louise Schoenberg
Grunddaten
Die Sammlung Gustav Schoenberg enthielt unter anderem ein Gemälde von Hans Canon, welches Gustav Schoenberg abbildete, sowie zwei Aquarelle von Rudolf von Alt. Weitere Künstler, die in der Sammlung vertreten waren, sind Kinzl, Noske, Rumpler, Leitner. (Lillie, S. 1189-1191, p. 1189-1191.)
Sammlungsgeschichte
Erstmals erfasst wurde die Sammlung Schoenberg für die Vermögensanmeldung. Das Gutachten erstellte Igo Pötsch. Drei Sammlungsobjekte wurden vom Wiener Magistrat beschlagnahmt und in Gewahrsam der Zentralstelle für Denkmalschutz genommen.
Zwei Gemälde sollen von der Zentralstelle für Denkmalschutz an Schoenbergs ehemaligen Partner und Kanzleinachfolger Alfons Klingsland in Verwahrung gegeben gegeben und später aber von der VUGESTA beschlagnahmt worden sein, obwohl Klingsland die Werke erwerben wollte. Klingsland beantragte 1948 namens der Verlassenschaft nach Gustav Schoenberg die Rückstellung der Aquarelle aus den Beständen der Städtischen Sammlungen. Die Rückstellung erfolgte nicht, da das Bundesdenkmalamt meinte, die Gemälde wären seinerzeit verkauft worden.
Die Neue Galerie im Landesmuseum Joanneum in Graz erwarb ein Werk aus der Sammlung, welches gegen Spesenersatz für Restaurierungs- und Luftschutzmaßnahmen zurückgestellt wurde.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Sammlungsbesitzer
- Sammlungsbesitzer
- Verweist auf(Igo Pötsch erfasste die Sammlung erstmalig mit einem Gutachten als Anlage zur Vermögensanmeldung. (07.1938))
Weitere Informationen und Quellen
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in(S. 1189-1191.)