Sammlung Josefine Winter
Grunddaten
Die Sammlung Winter beinhaltete unter anderem eine große Anzahl von bedeutenden Arbeiten Rudolf Alts. Außerdem enthielt die Sammlung Bronzen von Josef Breitner, Peter Flettner und Max Klinger, Arbeiten aus Marmor von Edmund Hellmer, Ilse Conrat und Emil Schauberg. Weitere Objekte wie Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen, Silber- und Glaswaren sowie Porzellan und Messing, Waffen, Uhren, Instrumente und Schmuck komplementierten diese bedeutende Sammlung. (Lillie 2003, S. 1298-1331, p. 1298-1331.)
Sammlungsgeschichte
Werke aus der Sammlung Josefine Winter wurden anlässlich einer Rudolf von Alt Gedenkausstellung in der Kunsthandlung Kende gezeigt.
Ein Sohn Josefine Winters bemühte sich um die Ausfuhrbewilligung für Teile der Sammlung, die Denkmalbehörde verfügte allerdings die Sperre mehrerer Objekte.
Zwei Werke aus der Sammlung wurden für das sog. Führermuseum in Linz angekauft. Sie wurden später als Verfallsgut an die Österreichische Galerie übergeben.
Die Rückstellung eines Werkes, welches sich in den Beständen der Graphischen Sammlung Albertina befand, wurde gemäß dem Bundesgesetz über die Rückgabe von Kunstgegenständen aus Bundesmuseen und öffentlichen Sammlungen vom Beirat der Bundesministerin an die Erben von Todes wegen empfohlen.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Sammlungsbesitzer
- Verweist auf(Zwei Werke aus der Sammlung, die für das sog. Führermuseum in Linz angekauft worden waren, wurden später als Verfallsgut an die Österreichische Galerie übergeben. (1963))
Weitere Informationen und Quellen
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in(S. 1298-1331.)