Sammlung Maximilian Morgenstern
Grunddaten
Die Sammlung Maximilian Morgenstern war neben der Sammlung Heinrich Stinnes (Köln), die wichtigste Sammlung für Alfred Kubin Werke. Sie bestand unter anderem aus Zeichnungen und Aquarellen sowie aus Gemälden des Künstlers. (Lillie, S. 771-774)
Sammlungsgeschichte
Für die Kubin-Ausstellung der Graphischen Sammlung der Albertina wurden von 300 ausgestellten Werken allein 64 Zeichnungen und Aquarellen der Sammlung Morgenstern entnommen.
Hertha Israel stellte ein Ansuchen zur Ausfuhrgenehmigung einiger Werke der Sammlung bei der Zentralstelle für Denkmalschutz (heute Bundesdenkmalamt), um die Werke nach London zu überführen. Davon wurden nur ein paar Objekte zur Ausfuhr freigegeben.
Mehrere Werke, unter anderem Gemälde von August Pettenkofen, wurden für die Ausfuhr gesperrt.
Die zur Ausfuhr freigegebenen Gegenstände befanden sich bei der Firma Bäuml im eingelagerten Übersiedlungslift, der nicht abgefertigt und nach 1940 unter der Konsignations-Nr. 268 beschlagnahmt wurde. Anschließend wurde die Gegenstände über die VUGESTA veräußert.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Sammlungsbesitzer
- Sammlungsbesitzer
Ereignisse
- Leihgeber(64 von 300 Zeichnungen und Aquarellen der von der Graphischen Sammlung Albertina 1937 gezeigten Kubin-Ausstellung stammten aus der Sammlung Max Morgenstern. (1937))
Weitere Informationen und Quellen
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in(S. 770-775.)
- Wird angeführt in