Sammlung Mary Wooster
Basic Information
Die Sammlung Mary Wooster beinhaltete Werke von Schlesinger, Angeli, Alt, Passini und Boehme. (Lillie 2003, S. 1346-1350, p. 1346-1350.)
Collection history
Die Vermögensverkehrsstelle bestellte den Rechtsanwalt Franz Eberharter als Treuhänder über das Vermögen von Mary Wooster. Darunter befand sich auch ihre Kunstsammlung.
Aus der Kunstsammlung wurden insgesamt 30 Gemälde in die Verwahrung der Zentralstelle für Denkmalschutz (Bundesdenkmalamt) übernommen. Während des Krieges waren diese im Salzbergwerk von Altaussee gelagert.
Nach dem Krieg wandte sich Mary Woosters Privatsekretär Hans Mailath-Pokorny an das Bundesdenkmalamt, dass keine Bedenken gegen die Rückgabe der in Altaussee verwahrten Bilder hatte. Mit Ausnahme von drei Bildern wurde Mary Wooster die Ausfuhr genehmigt. Zwei der Werke von Rudolf von Alt, das Aquarell Salzburg und die Bleistiftzeichnung Donaukanal mit alter Schlagbrücke wurden nach Einspruch der Eigentümerin schlussendlich 1949 zur Ausfuhr freigegeben. Das Gemälde (Johann Gualbert Raffalt, Hirtenknabe) wurde an die Österreichische Galerie Belvedere überwiesen.
1973 schenkte Mary Wooster das Aquarell (Rudolf von Alt, Salzburg) der Graphischen Sammlung Albertina.
Am 27. Oktober 1999 sprach der Kunstrückgabebeirat die Empfehlung aus, das Gemälde (Johann Gualbert Raffalt Hirtenknabe) aus der Österreichischen Galerie an die ErbInnen nach Mary Wooster zurückzugeben, 2010 erfolgte die Restitution.
Network
Personen/Körperschaften
- Sammlungsbesitzer
References
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in(p. 1346-1350.)