Sammlung Viktor Zuckerkandl
Basic Information
Der Mäzen Viktor Zuckerkandl war einer der bedeutendsten Kunstsammler und Kunstsammlerinnen seiner Zeit. Besonders förderte er das Werk von Gustav Klimt, besaß aber auch eine bedeutende Sammlung österreichischer Meister des 19. Jahrhunderts. (Lillie, S. 919-925)
Collection history
Im Zuge der Rudolf von Alt-Gedächtnisausstellung in der Wiener Secession war Zuckerkandl Leihgeber von 21 Werken.
Im Zuge seiner Versetzung nach Berlin, trennte sich Zuckerkandl von einem bedeutenden Teil seiner Sammlung und ließ sie bei Wawra versteigern.
Amalie Redlich, sowie andere Verwandte, erwarb eine Reihe von Kunstwerken aus der veräußerten Verlassenschaft nach Viktor und Paula Zuckerkandl. Darunter befand sich unter anderem ein wichtiges Gemälde von Waldmüller.
Nicht zur Nachlassversteigerung gekommen sind die Werke von Gustav Klimt. Sie wurden ausschließlich von Familienmitgliedern erworben. Zwei Ausnahmen aus dem Klimt-Konvolut gingen an die Österreichische Galerie.
Die Klimt-Gemälde wurden mit weiteren Objekten in den frühen Sechziger Jahren in einer Suchliste zusammengefasst. Ein Werk von der Suchliste wurde von Fritz Zuckerkandl, Neffe von Victor Zuckerkandl, und seiner Frau Berta eingetauscht. Ein weiteres verkauften die beiden an August und Serena Lederer.
Network
Personen/Körperschaften
- Sammlungsbesitzer
Sammlungen
- Erbe(So wie die anderen Zuckerkandl-Erben hatte Nora Stiasny 128 Gegenstände aus der Verlassenschaft nach Viktor und Paula Zuckerkandl erworben. Diese lassen sich aber nicht mehr rekonstruieren. Es handelte sich wahrscheinlich vornehmlich um Schmuck und Möbelstücke von Josef Hoffmann.)
References
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in(p. 918-925)