Museum im Ritterhaus Offenburg
Basic information
Area of activity
Biographical details
Das Museum im Ritterhaus wurde 1900 von Kreissekretär Carl Frowin Mayer als Museum für Natur und Völkerkunde gegründet. Carl Frowin Mayer korrespondierte mit Konsulaten, Kolonialbeamten, Marineangehörigen, Händlern, Privatleuten und anderen Museen und bat sie sowie in der lokalen Presse um Überlassung von Objekten.
1917 übernahm Dr. Ernst Batzer die Leitung. Umformung zu den „Städtischen Sammlungen“. Die ethnographische Sammlung war weitgehend abgeschlossen. Unter Batzer wurden dann auch ethnographische Objekte gegen regionalgeschichtliche eingetauscht. Leitung des Museums 1938-1973 durch Dr. Otto Kähni. Die „Städtischen Sammlungen“ dienten dem Zweck der Volksbildung im nationalsozialistischen Sinne. Im Zweiten Weltkrieg wurden wertvolle Objekte ausgelagert. Ab 1943 fungierte das geschlossene Museum als Lebensmittelkartenstelle. Das und der achtlose Umgang mit dem Sammlungsgut bei der Auslagerung hatte einen hohen Schwund zur Folge.
1917 übernahm Dr. Ernst Batzer die Leitung. Umformung zu den „Städtischen Sammlungen“. Die ethnographische Sammlung war weitgehend abgeschlossen. Unter Batzer wurden dann auch ethnographische Objekte gegen regionalgeschichtliche eingetauscht. Leitung des Museums 1938-1973 durch Dr. Otto Kähni. Die „Städtischen Sammlungen“ dienten dem Zweck der Volksbildung im nationalsozialistischen Sinne. Im Zweiten Weltkrieg wurden wertvolle Objekte ausgelagert. Ab 1943 fungierte das geschlossene Museum als Lebensmittelkartenstelle. Das und der achtlose Umgang mit dem Sammlungsgut bei der Auslagerung hatte einen hohen Schwund zur Folge.
Wiedereröffnung im September 1951. Umzug 1958 in die Ritterstraße. Ein weiterer Schwund von Objekten wurde einem Brand im Jahr 1964 sowie
diversen Einbrüchen zugeschrieben. 1968 Umbenennung zu "Ritterhausmuseum". 1973 wurde Dr. Hans Joachim Fliedner neuer Leiter. Schließung des Museums 1979 aufgrund des baulichen Zustandes. Neukonzeption der Ausstellung unter dem neuen Leiter Dr. Klaus Weschenfelder. Wiedereröffnung 1989 als „Museum im Ritterhaus“ mit kolonialgeschichtliche Abteilung.
Network
Person/Corporate bodies
- BeteiligterDas Badische Landesmuseum in Karlsruhe übernahm vom Museum im Ritterhaus beim „Badischen Ringtausch“ 1928 mehrere ethnographische Objekte. Das Museum im Ritterhaus erhielt im Rahmen des Tausches 1928 materielles Kulturgut, das Kurt Streitwolf in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika gesammelt hatte, vom Badischen Landesmuseum Karlsruhe. Es gab Objekte aus Ozeanien und Südamerika ab.Research reports02.2023
- Verweist aufWilhelm Basler gab zwischen 1894 und 1900 an das Museum im Ritterhaus Offenburg jährlich Objekte aus den verschiedensten Bereichen, u.a. volkskundliche und medizinische Abhandlungen, archäologische Funde, Gesteine sowie 2 außereuropäische Objekte: Bibel und Text, chinesisch. Die ethnografischen Objekte sind icht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufJoseph Karl Battiany gab 1909 einen chinesischen Druckstock an das Museum. Das Objekt ist nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Ernst Batzer erhielt das Museum 1903 von eine Abhandlung zur Geschichte des Ortenberger Schlosses und 1911 ein chinesisches Objekt ("Spielstab") aus Elfenbein, das sich heute nicht mehr gesichert im Bestand befindet bzw. nicht zuzuordnen ist.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Gustav Adolf August Bergner erhielt das Museum 1895 zwei Münzen (10 und 5 Centimes) aus der damaligen Kolonie Belgisch KongoResearch reports02.2023
- Verweist aufVon Karl Jakob Bissinger erhielt das Museum 1907 12 Münzen aus China . Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- GeschäftsbeziehungArthur Speyer verkaufte dem Museum 1912 für 27 Mark zwei sakral-sensible Objekte: Eine Tjurunga (18 Mark) und einen Stein (6 Mark). Hinzukommt das Nasenholz der Aranda (3 Mark). Sie alle stammen aus dem Mac Donald-Gebirge in Süd Australien. Erwerber war vermutlich der Missionar Oskar Liebler.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Eugen Börner erhielt das Museum 1904 ein Paar Kinder Mokassins von einem im Nordosten Nordamerikas lebenden „Tribe" Native Americans.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Adelhaide Braun erhielt das Museum 1910 materielles Kulturgut aus Afrika (Glasperlenschnüre, 2 Ohrringe mit Muscheln und 2 goldene Fingerringe).Research reports02.2023
- Verweist aufVon Oskar Brugger erhielt das Museum 1896 2 Fotografien aus Mexiko.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Karl Bühler erhielt das Museum 1903 ein Messinggefäß aus Indien.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Frieda Bumiller erhielt das Museum 1899 eine Halskette aus "Süd Ost Afrika".Research reports02.2023
- Verweist aufIm Museum im Ritterhaus Offenburg befinden sich 34 Objekte von Gretchen und Hermann Cron, die zu denen gehören, die Gretchen Cron 1950 der Stadt Offenburg zukommen ließ. Darunter befinden sich 11 Speere, Leier, 4 Keulen, 3 Schilde, 2 Stühle, Bogenharfe, Flasche, Schmuck, Peitschen, Schwert mit Scheide, Köcher, 2 Sichelmesser und ein Schwert mit Lederscheide.Research reports02.2023
- Verweist aufIm Museum im Ritterhaus Offenburg befinden sich 34 Objekte von Gretchen und Hermann Cron, die zu denen gehören, die Gretchen Cron 1950 der Stadt Offenburg zukommen ließ. Darunter befinden sich 11 Speere, Leier, 4 Keulen, 3 Schilde, 2 Stühle, Bogenharfe, Flasche, Schmuck, Peitschen, Schwert mit Scheide, Köcher, 2 Sichelmesser und ein Schwert mit Lederscheide.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Carl Friedrich Deiß erhielt das Museum 1899 3 Objekte: Einen Schirm aus China, Sandalen und ein Zinngefäß, welches aus Brasilien stammen soll und sich heute nicht mehr im Bestand befindet bzw. zuordnen lässt.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Friedrich August Julius Eisenhardt erhielt das Museum 1894 einen "Stab eines Rajas". Das Objekt ist heute nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- gefördert vonVon Ludwig Ernst erhielt das Museum 1899 eine mumifizierte weibliche Person (Kind). Die Person wurde nach Angaben von Ludwig Ernst in Tambal an der Sandküste von Peru gefunden. Außerdem übergab er materielles Kulturgut (Krug, Waffen, Kleidung und Gewebe, Puppen, Pfeifen, Bootsmodelle, bemalte Kürbisschalen, Schmuck. Bei weiteren Objekten gab er an, dass diese aus Gräbern stammen (Bronzenadeln, Armband, Tongefäße). 10 dieser Objekte konnten im Museum im Ritterhaus Offenburg aktuell zugeordnet werden (Inv.-Nummern 2562 Armschmuck, 2573c Flaschenkalebasse, 2576 Bootsmodell, 2577 Federhaube, 2595 Totenkorb, 2597 mumifizierte Person, 2598a Spindel, 2598b Spatel, 2599 Kalebassenschale mit Cocablättern, 2801 Sandaletten). Dass Ludwig Ernst dem Offenburger Museum Objekte zukommen ließ, liegt vermutlich daran, dass seine Schwester Emma dort zeitweise wohnte.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Josef Flach erhielt das Museum vier Objekte (Keule und 3 Speere) aus Afrika. Sie stammen vermutlich von seinem Sohn. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufDurch Bernhard Edmund Geiser gelangten sieben Objekte aus China in das Museum. Heute sind noch vier Objekte vorhanden (2835a Waage, 2844 Patrone, 2851 Gerichtskette und ein Regenmantel).Research reports02.2023
- GeschäftsbeziehungLeopold Glaesner verkaufte dem Museum 1909 eine Maske aus Kamerun für 25 Mark.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Elise Maria Grimm befindet sich seit 1896 ein Amulett und Glasperlen (Nr. 2560) aus Kamerun im Museum.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Hedwig Grimm erhielt das Museum Objekte, u.a. nach 1906 ein von ihrem Ehemann Julius Grimm gefertigtes eingerahmtes Bild vom Mond, 1911 ein "Amulett" und 1896 ein Objekt aus Afrika, das sich nicht mehr gesichert im Bestand befindet bzw. nicht zuzuordnen ist.Research reports02.2023
- Verweist aufJulius Grimm gab 1897 und 1900 Fotografien an das Museum.Research reports02.2023
- gefördert vonFrieda Auguste Grumbacher schenkte dem Museum mehrfach Objekte, u.a. Schmuck und Geräte aus Brasilien (vor 23.12.1900) und einen Alligator (1901). 1904 gingen 32 Objekte als Schenkung von Frieda Auguste Grumbacher und 1905 Waffen, u.a. Speere und Bogen, in das Museum im Ritterhaus Offenburg ein. 3 Objekte konnten zugeordnet werden (Halsschmuck [Inv.-Nr. 2579], Brustgürtel [2581 ], Speer [2605]), weitere sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- gefördert vonMax Haberer gab 1904 eine große Anzahl von Waffen, Geräten und Naturalien an das Museum. Dieser Schenkung ging bereits 1903 die Übergabe eines Objekte voraus. Registriert wurden von der Schenkung 1904 17+ Objekte. Nicht alle wurden registriert. 5 Objekte konnten zugeordnet werden: Haizahnmesser (Inv.-Nr. 2116), Schiffsmodell (2664), Haizahnspeer (2684), Haizahnschwert (2022/008), Bumerang (2022/009). Die weiteren befinden sich nicht mehr gesichert im Bestand bzw. sind sie nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- GeschäftsbeziehungFranz Hellinger verkaufte dem Museum 1901/1902 mehrere Objekte (Figur, Schmuck, Kleidung, Abzeichen, Bilder, Löffel) aus China an. Heute befindet sich im Museum noch die Kleidung eines Mandarin (Inv.-Nr. 2793), die Figur (Inv.-Nr. 2838) und eine Gerichtskette (Inv.-Nr. 2850).Research reports02.2023
- Verweist aufVon Friedrich Huber erhielt das Museum 1895 zwei Modelle malaiischer Häuser. Ob er die Modelle selbst angefertigt oder sie als solche erhalten hat, ist ungewiss. 1 Objekt zugeordnet (Inv.-Nr.: 2121 Hausmodell), zweites nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufDurch Hermann Huber gelangten mehrere Objekte in die Museumssammlung: Spielkarten (Inv.-Nr. 2822), Schere (Inv.-Nr. 2830) und Schloss (Inv.-Nr. 2833d).Research reportsassumed,02.2023
- Verweist aufRobert Bernhard Ernst Janz übergab dem Museum Objekte aus Guatemala. 1 Tonschale (Inv.-Nr. 2588), 2 Kalebassenschalen (Inv.-Nr. 2590a, 2590b) und drei Münzen (Mz Inv. Nr. 499, 472, 473) befinden sich heute von ihm im Museum.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Sofie Kahn erhielt das Museum 1900 ein Sprachrohr (Inv.-Nr. 2589) aus Brasilien.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Sebastian Kastner erhielt das Museum 60 Objekte, die seine Tochter Johanna 1989 übergab. Bei 42 Stücken handelt es sich um "ethnografische" Objekte. Bei sämtlichen aus China stammenden Objekten muss ein gewaltsamer Erwerbskontext in Betracht gezogen werden.Research reports02.2023
- gefördert vonVon Richard Katz erhielt das Museum eine bisher unbestimmte Anzahl von Objekten, u.a. eine Mäusefalle und ein Beil aus der damaligen Kolonie "Deutsch-Ostafrika" (1911). Bereits 1898 bitter Richard Kazt um die Rückerstattung der von ihm übernommenen Frachtkosten für seine Sendung der Tierschädel und Waffen.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Georg Kempf gingen 5 Objekte 1910 in die Museumssammlung ein. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- gefördert vonLeopold Kist gab zwei Objekte (Objekt aus Tempel, Objekt aus Elfenbein) aus Indien und eine Fotografie aus Äthiopien an das Museum. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- GeschäftsbeziehungVon Hermann König befindet sich das Modell eines Auslegerbootes (Inv.-Nr.: 2665) im Museumsbestand.Research reports02.2023
- Verweist aufFranz Adolph Künzer gab 1898 zwei Münzen aus Japan an das Museum. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Ludwig Friedrich Kull erhielt das Museum 1912 Waffen (Bogen, Köcher, Pfeile, Lanze, Dolch) aus Afrika. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufDie Objekte aus Australien (Tjurunga, Stein, Nasenholz), die das Museum im Ritterhaus Offenburg 1912 von Arthur Speyer I. ankaufte, sammelte Oskar Liebler.Research reportsassumed,02.2023
- Verweist aufR. Lossen gab 1903 zwei Objekte (chinesische Münze, Druck auf Seide) an das Museum. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- GeschäftsbeziehungSamuel Maier verkaufte dem Museum 1896 ein malaiischen Schwertes. Das Objekt befindet sich nicht mehr gesichert im Bestand bzw. ist es nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- GeschäftsbeziehungRudolf Martin verkaufte dem Museum außereuropäisches, materielles Kulturgut (u.a. aus Sumatra sowie Fotografien). Zudem beriet Rudolf Martin den Direktor des Museums. Heute befindet sich noch die Tasche (Inv.-Nr. 2828) im Museum. Weitere Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufFriedrich Wilhelm Martins gab 1896 vier Objekte aus Bolivien an das Museum. Er erhielt sie von seinem Schwager Ludwig Ernst oder von seinem Sohn Friedrich Wilhelm Ludwig, die beide in Bolovien lebten. Heute befindet sich noch das Binsenboote vom Titicaca See (Inv.-Nr.: 2576) im Museum. Die Pfeile und das zweite Boot sind nicht mehr gesichert im Besta nd bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufCarl Frowin Mayer gab 1911 ein Bootsmodell aus Feuerland an das Museum. Vermutlich handelte es sich um ein Rindenkanu aus Feuerland (Tiera del Fuego). 2023 war das Objekt nicht mehr gesichert im Bestand.Research reports02.2023
- gefördert vonVon Helene Albertina Meyer erhielt das Museum 1987 sieben "chinesische Reisbilder". 2023 war das Objekt nicht mehr gesichert im Bestand. Helene Albertina Meyer und ihr Mann Adolf Heinrich Meyer übergaben mehrfach Objekte an das Museum im Ritterhaus Offenburg, u.a. 1896 eine Granate und ein Bildband über die Stände sowie 1897 ein Buch über die Stadt Augsburg.Research reports02.2023
- Verweist aufIm Museum im Ritterhaus Offenburg befanden sich von Johann Martin Müller zwei Objekte aus Java (Pfeife und "Zierstück aus alten chinesischen Münzen"). 2023 konnte ihm ein Objekt (Pfeife, Inv.-Nr.: 2836) im Museum zugeordnet werden.Research reports02.2023
- Verweist aufThomas Nette gab 1896 2 Objekte (Stock mit Perlen und Gürtel aus Perlen aus Simbabwe) an das Museum. Der Gürtel (Inv.-Nr. 2555) befindet sich heute im Museum. Der Stock ist nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- gefördert vonVon Johann Mathias Nill erhielt das Museum mehrfach Schenkungen aus Kamerun, u.a. 1895 Erz, Rubine und ein Würfelspiel sowie in den darauffolgenden Jahren Erze und Mineralien. 1895 erhielt Johann Mathias Nill für die direkten Auslagen 200 Mark aus Offenburg. Heute befindet sich noch eine Tasche (Inv.-Nr. 2539) im Museum im Ritterhaus Offenburg. Weitere Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufEmma Oberbrunner gab materielles Kulturgut aus Südamerika an das Museum: 1903 ein Tongefäß und eine Flasche sowie 1912 eine Tanzrassel und ein Ruder. Vermutlich erhielt Emma Oberbunner die Objekte von ihrer Schwester Frieda Auguste Grumbacher. Heute befindet sich noch die Tanzrassel (Inv.-Nr. 2608) im Bestand. Die anderen Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufDas Museum im Ritterhaus Offenburg erhielt von Ott vor dem 06.04.1902 materielles Kulturgut aus China, das heute nicht klar zuzuordnen ist. Eventuell schenkte Ott nur ein Objekt, ein Regenmantel aus Stroh.Research reports02.2023
- GeschäftsbeziehungKarl Heinrich Pfähler verkaufte dem Museum 1895 einen Lehrbrief von 1819 und 1898 eine chinesische Flagge zum Kaufpreis von 40 Mark.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Otto Wilhelm Protscher gingen 1912 mehrere Objekte (u.a. Pfeile) aus Kamerun in die Museumssammlung ein. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Samuel Hermann Reichenbach befindet sich seit 1896 materielles Kulturgut aus Kaledonien im Museum. Möglicherweise wurden die Objekte (Stülpmaske, 2 Keulen) nicht direkt von Samuel Hermann Reichenbach angekauft, sondern von der Ethnologischen Sammlung der Universität Zürich. Im Rahmen des sogenannten badischen Ringtausches 1928 wurde die Stülpmaske und eine „Pelikankeule" aus Neukaledonien an das Badische Landesmuseum Karlsruhe abgegeben. Die Stülpmaske (Inv.-Nr. 2687) befindet sich heute wieder im Museum im Ritterhaus Offenburg, die Keule verblieb in Karlsruhe.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Edmund Reuschling befindet sich von eine in der Raku Technik gefertigte Vase mit figürlicher Bemalung und Applikationen (Inv.-Nr. 4072) im Museumsbestand. Der Ankauf von zwei Vasen für 40 Mark geschah im Mai 1903 durch Alfred Reuschling, Sohn des Verstorbenen Edmund Reuschling. Heute befindet sich nur noch eine Vase im Bestand des Museums im Ritterhaus Offenburg.Research reports02.2023
- Verweist aufTheobald Rinkel gab 1895 ein Schloss und 1911 das Modell eines Kriegsschiffes (vermutlich in Altenheim entstanden) an das Museum. Heute befindet sich noch das Schloss (Inv,-Nr. 2833a) im Museum.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Werner von Rotberg erhielt das Museum 1902 "2 Steinschlossgewehre der Herero". Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Carl Schäfer befindet sich im Museum seit 1911 eine Marimba (Inv.-Nr. 2509).Research reports02.2023
- gefördert vonDas Museum im Ritterhaus Offenburg erhielt 1904 von Karl Schell eine Schenkung von Waffen, Geräte und Naturalien aus China. Aufgrund seiner Stationierung in Tsingtau als Kompagnie Offizier muss von einer aktiven Teilnahme an Kampfhandlungen ausgegangen werden. Wie er in den Besitz der Objekte gekommen ist, ob er direkt an gewaltsamen Aneignungen von Objekten beteiligt war oder ob er diese später von anderen Soldaten erworben hat, ist nicht bekannt. In jedem Fall muss bei allen Objekten, die von Karl Schell stammen ein gewaltsamer Erwerbskontext angenommen werden. Heute befinden sich noch vier Objekte im Bestand des Museums: Feldzeichen (Inv.-Nr. 2791a, 2791b), Haarschmuck (Inv.-Nr. 2856) und Abakus (Inv.-Nr. 2858).Research reports02.2023
- Verweist aufMaximillian Schmidt machte dem Museum 1894 in Form eines Verzeichnisses ethnographischer Gegenstände ein Verkaufsangebot, als Antwort auf die eigene Anfrage. Ob und ggf. welche Objekte das Museum käuflich erwarb, ist nicht bekannt. Heute befinden sich noch zwei Fotografien (Inv.-Nr. 2119 und 2120) im Museum, die von Thomas Andrew zwischen 1893 und 1895 in Apia aufgenommen wurden, die möglicherweise aus dem Vorbesitz von Maximillian Schmidt stammen.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Frau Schütz gingen 1904 Reisähren, Baumwolle und zwei ethnographische Objekte mit unklarer Provenienz, darunter ein Modell eines Marktes, in das Museum im Ritterhaus Offenburg ein. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufCarl Seitz gab 1895 und 1896 naturkundliche Objekte an das Museum im Ritterhaus Offenburg. 1899, 1900 und 1911 folgten mehrere aus China stammende Objekte (Bootsmodell, Regenmäntel, Lampe, Gewehre). Heute befindet sich noch das Bootsmodell (Inv,-Nr. 2790) im Museum im Ritterhaus Offenburg. Im Bestand befinden sich insgesamt drei Regenmäntel aus Stroh, die sich nicht eindeutig den beiden Objektgebern, Carl Seitz und Bernhard Edmund Geiser zuordnen lassen.Research reports02.2023
- GeschäftsbeziehungÜber mehrere Jahre kaufte das Museum im Ritterhaus Offenburg von Arthur Speyer I. materiells Kulturgut aus aller Welt. Erster Ankauf 1903 (u.a. Waffen, Netze, Skulpturen, Kunsthandwerk wie Kleidung oder Schale für 100 Mark, gezahlt an an Marie Speyer), dann 1908 einen Webstuhl aus Südwestafrika (10 Mark), 1909 eine Maske aus Guatemala (22 Mark), Grabfunde der Inka aus Peru im September 1910 (Urne, Skulptur, Spindeln, Schmuck und Stoff für 20 Mark) und im Oktober 1910 (drei Gefäße für 32 Mark), und 1911 Grabfunde aus den Gräbern Teotitlans in Mexiko (Pfeilspitze, Spinnwickel). Arthur Speyer verkaufte dem Museum im Ritterhaus Offenburg 1912 folgte der Verkaf von zwei sakral-sensiblen Objekte für 27 Mark: Eine Tjurunga (18 Mark) und einen Stein (6 Mark). Hinzukommt das Nasenholz der Aranda (3 Mark). Sie alle stammen aus den MacDonnell Ranges in Süd Australien. Erwerber war vermutlich der Missionar Oskar Liebler. Heute befinden sich im Museum im Ritterhaus Offenburg 14 Objekte, weitere sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Andreas Streb gingen 1907 zwei Fotografien aus Mexiko in das Museum im Ritterhaus Offenburg ein. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand.Research reports02.2023
- Verweist aufIm Museum im Ritterhaus Offenburg befinden sich heute 4 Objekte von Kurt Streitwolf: Korsett (Inv.-Nr. 2528a), Beinschmuck (Inv.-Nr. 2532a sowie 2532c) und Armschmuck (Inv.-Nr. 2532b). Kurt Streitwolf erwarb das materielle Kulturgut während seiner beruflichen Tätigkeit in der damaligen deutschen Kolonie "Deutsch-Südafrika". Die Objekte gelanten durch einen Tausch zwischen dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe und dem Museum im Ritterhaus Offenburg 1928 nach Offenburg.Research reports02.2023
- Verweist aufDie Tochter von Maximilian Thumm übergab 2005 die Sammlung von Maximilian Thumm an das Museum im Ritterhaus Offenburg. 50 Objekte befinden sich heute im Bestand des Museums, u.a. Kleidung eines Kaufmanns (Inv.-Nr.: 2008/040/1-15), Papierrollen (Inv.-Nr. 2008/041, 2008/042, 2008/044, 2008/044/1-2), Schuhe (Inv.-Nr. 2008/045/1-2, 2008/046/1-2), Räuchergefäß (Inv.-Nr. 2008/047), Täschchen (Inv.-Nr. 2008/048), Kartenspiel (38 Einzelkarten, Inv.-Nr. 2008/50), Fächer (Inv.-Nr. 2008/52, 2008/53), Pinsel (Inv.-Nr. 2008/54), Haarschmuck (Inv.-Nr. 2008/055/ 1-2), Schachspiel (9 Einzelteile, Inv.-Nr. 2008/056), Stempel (Inv.-Nr. 2008/057) und Wandbild: Drache (Inv.-Nr. 2008/058).Research reports02.2023
- Verweist aufVon Franz Xaver Vogt gingen 1902 und 1903 mehrere Objekte in das Museum im Ritterhaus Offenburg ein. Es können sich darunter Objekte befinden, die im Rahmen von Plünderungen während des Boxeraufstandes in Besitz genommen worden waren. Heute befinden sich noch 3 Objekte Hut (Inv.-Nr. 2811), Zundertasche (Inv.-Nr. 2831) und eine Fahne (Inv.-Nr. 2834) im Bestand des Museums. Die ihm bisher zugeordnete Pfeife (Inv.-Nr. 2841b) wird in Frage gestellt. Weitere Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufIm Museum im Ritterhaus Offenburg befindet sich das Kampfschild (Inv.-Nr. 2676) sowie 31 Fotografien (Inv.-Nr. 2133-2137, 2137a-e) von Friedrich Wandres. Weitere Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen. Friedrich Wandres wird erstmal 1894 im Eingangsbuch des Museums im Ritterhaus Offenburg erwähnt mit „2 Kris,Malai. Dolch“ und „Photographien aus Borneo“ ewähnt. 1900 verkaufte Friedrich Wandres 70 Objekte an das Museum im Ritterhaus Offenburg für 600 Mark. 1934 folgte eine Schenkung von weiterem Kulturgut, u.a. Masken, Musikinstrumente und Waffen aus Ozeanien.Research reports02.2023
- Verweist aufNach dem Tod von Franz Ludwig Weber ersteigerte das Museum im Ritterhaus Offenburg 1902 mehrere Objekte aus seinem Nachlass. Sämtliche Objekte stammen aus Asien. Es ist nicht bekannt, ob sich der Verstorbene zu Lebzeiten jemals in Asien aufgehalten hat. Möglicher Erhalt durch seinen zeitweilig auf Java lebenden Sohn Franz Xaver. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
- Verweist aufVon Minna Weißmann befinden seit 1906 sich im Museum im Ritterhaus Offenburg verschiedene Objekte: Meeresschnecken (Inv.-Nr. 2824, 2825), Waage (Inv.-Nr. 2835), Vasen (Inv.-Nr. 2862, 2862a, 2867, 2867a), Figuren (Inv.-Nr. 2865, 2867b).Research reports02.2023
- Verweist aufJoseph August Zürn übergab dem Museum im Ritterhaus Offenburg 1906 mehrere Objekte aus Neuguinea. 1907 verkaufte er an das Museum im Ritterhaus Offenburg zehn Steinschnitzereien aus China. 3 Objekte konnten aktuell zugeordnet werden, weitere sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen. Dabei handelt es sich um: Nackenschmuck (Inv.-Nr. 2627), Kalebasse (Inv.-Nr. 2634) und Gürtel (Inv.-Nr. 2647).Research reports02.2023
Events
- VeranstalterFurther sourceWebseite zur Ausstellung20.02.2024
- BeteiligterDas Museum im Ritterhaus Offenburg ersteigerte am 30.08.1902 mehrere Objekte aus dem Nachlass von Franz Ludwig Weber, u.a. 2 japan. Tafeln, 2 chinesische Tassen. "Blechlade mit div. Inhalt", chinesische Schuhe, chines. Topf mit Korb und ein Kruzifix. Die Objekte sind nicht mehr gesichert im Bestand bzw. nicht zuzuordnen.Research reports02.2023
Collections
- SammlungsbestandteilIm Museum im Ritterhaus Offenburg befinden sich 3 Objekte (Tjurunga, Stein und Nasenholz der Aranda) aus der Sammlung Oskar Liebler. Sie stammen aus dem Mac Donald-Gebirge in Süd Australien. Bei der Tjurunga und dem Stein handelt es sich um sakral-sensible Objekte. Das Museum im Ritterhaus Offenburg erwarb das materielle Kulturgut von Arthur Speyer.Research reportsassumed,02.2023
References
Research projects
- Project reference(Research project of the institution)
Archival sources
- Wird angeführt in
Literatur & digital content
- Wird angeführt in