Schöndorff, Hermann
Basic information
Area of activity
Family relations
Biographical details
1890 gründet er mit seinem Bruder Albert die Firma „Gebr. Schöndorff, Düsseldorf", die Bettgestelle und Betten, später auch Ladeneinrichtungen herstellte.
Seit 1910 mit dem Warenhausunternehmen „Theodor Althoff KG“ in Dülmen in Beziehung und Mitglied in dessen finanziellem Beirat, errichtete er 1912 das Althoff-Haus in Essen, das größte westdt. „Provinzialwarenhaus“ mit 10 000 m² Verkaufsfläche. 1920 initiierte Schöndorff die Einbringung der Firma in die gerade gegründete „Rudolph Karstadt AG“, wo er Vorstandsmitglied war und ab 1920 Generaldirektor wurde.
Hermann Schöndorff wurde sowohl individuell als auch kollektiv verfolgt. Als Generaldirektor und Gesicht des Karstadt-Konzerns war er bereits vor 1933 das Angriffsziel der antisemitisch argumentierenden Anti-Warenhaus-Bewegung.
Nachdem Schöndorff vorgewarnt worden war, dass er am 1. April 1933 anlässlich des sogenannten Judenboykotts verhaftet werden sollten, floh er lediglich mit einem Koffer in die Schweiz.
Network
Person/Corporate bodies
- Verweist aufIm Bestand des Technikmuseums befindet sich ein Chassis aus dem ehemaligen Besitz Hermann Schönhoffs. Vermutlich wurde der PKW ursprünglich durch die Rudolph Karstadt AG als sein persönlicher Dienstwagen erworben. Das Objekt wurde vom Museum als Teil der Automobilsammlung Hugo Poddig übernommen, die 1981 für das Deutsche Technikmuseum angekauft wurde.13.08.2020
- MitarbeiterWilhelm Wirtky war bis 1933 Fahrer des ehemaligen Generaldirektors der Rudolph Karstadt AG, Hermann Schöndorff, gewesen.13.08.2020
References
Research projects
Archival sources
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
Literatur & digital content
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in