Deutsches Spielzeugmuseum
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Biographical details
In das Deutsches Spielzeugmuseum gingen 1904 15 Waffen aus Ozeanien ein. Eingang der Sammlung des Ingenenieurs Viktor Knauer der „Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft“ (Eisenbahnstrecke in China von Qingdao nach Jinan, Erbauung in der damaligen deutschen Kolonie Kiautschou). Aufgrund weniger finanzieller Mittel, wurden bei Leihgaben anstelle von Gebühren Objekte für die Sammlung verlangt. Für den Erwerb von Objekten kontaktierten Hermann Berg (1891–1954) und Karl Neumann (1864–1949) gezielt Personen, wie den Antikenhändler Pierre Mavrogordato (1870–1948) oder unternahmen Studienreisen innerhalb Deutschlands und Europas. Außerdem rief das Museum in ausländischen Zeitungen dazu auf, dem Deutschen Spielzeugmuseum Objekte zu geben. Von den Rückkehrern des Zweiten Welktkrieges erhielt das Deutsche Spielzeugmuseum ebenfalls Objekte. Nach dem Krieg bis zur Wiedervereinigung lag der Sammlungsschwerpunkt auf Produkten sozialistischer Länder, insbesondere aus der DDR. Der Eingang von Objekten aus Gebieten außerhalb Europas erfolgte hauptsächlich durch Schenkungen und Verkäufe von Familiennachlässen sowie durch Antiquariats- und Kunsthändler:innen.
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Personen/Körperschaften
- Verweist aufVon Curt Cramer gingen 1934, 1959, 1961, 1963, 19602 ca. 80 Objekte aus Afrika, Asien, Ozeanien, Australien, Neuseeland an das Museum. Darunter befinden sich Objekte mit hoher kultureller Bedeutung.13.08.2024
- Verweist aufVon D. von Düring ging 1914 materielles Kulturgut aus Japan und China, u.a. chinesische Metallfiguren, an das Museum.13.08.2024
- Verweist aufVon von Karl Ehrlicher gingen von Karl Ehrlicher 1965 11 aztekischen Figuren aus Mexiko, Teotihuacán und eine japanischen Familienszene an das Museum.13.08.2024
- Verweist aufDas Deutschen Spielzeugmuseum übernahm 1949 handgearbeitete Mädchenschuhe aus Stoff, evtl. aus China von der Familie Paul Schmidt. Sie wurden von einem Marinesoldaten im Weltkrieg gesammet.13.08.2024
- Verweist aufIn das Deutsche Spielzeugmuseum gingen 1958 76 Objekte aus dem Nachlass der Familie Streit-Lindner ein, u.a. aus Madagaskar und dem Sudan. Der Großteil ging als Leihgabe an das Museum für Völkerkunde Dresden, u.a. Waffen und Ausrüstung. Im Deutschen Spielzeugmuseum verblieben Musikinstrument, Elefantenschwanz als Jagdtrophäe, Strohhüte und Erntekorb.13.08.2024
- Verweist aufVon Hermann Fischer und Charlotte Gehring gelangten 1960 9 chinesische Holzschnitzereien in das Museum.13.08.2024
- Verweist aufVon Frau Fleck gingen 1939 von Frau Fleck 2 Kachina Puppen aus Arizona an das Museum.13.08.2024
- Verweist aufVon Oskar Geyer gingen 1957 8 Objekte aus Südostasien und Japan, und zwar Wayang Figuren, Zeichnungen sowie japanische Kinderfestfiguren, an das Museum.13.08.2024
- Verweist aufDas Deutsche Spielzeugmuseum übernahm von der Enkelin von Richard Handmann 18 Objekte aus Indien (Spielzeug, Modelle, Götterstandbild, alltägliche Gegenstände, Schmuck), die zwischen 1850 und 1880 hergestellt wurden und von Richard Handmann erworben wurden.13.08.2024
- Verweist aufVon August Hartmann erhielt das Museum 1904 15 Waffen aus Ozeanien.13.08.2024
- Verweist aufVon Cuno Hoffmeister erhielt das Museum 1938 und 1955 7 Objekte. Dabei handelt es sich um Spielzeug aus Afrika, u.a. der Herero und Ovambo, soe ein "Tanzpuppenpaar" der Ovambo.13.08.2024
- Verweist aufVon Traute Guth gingen 1940 6 Objekte, u.a. Leder und Holzpuppen von Inuit, an das Museum.13.08.2024
- Verweist aufVon Jacobi erhielt das Museum 1933 (vermutlich), 1956 und 1958 10 Objekte aus Togo und Rumänien (rumänische Wasserpfeife und Kukuckspfeife; Kindertrommel, Kinderdolch, Pulverbehälter, Dolch und Armreifen aus Eisen mit Leder, Elfenbein und Korallenstücken verziert). Die Objekte stammen aus dem Vorbesitz von Adolf Häusele.13.08.2024
- MuseumsdirektorOtto Keil war Direktor des Deutschen Spielzeugmuseums (1953-1972). Das Deutsche Spielzeugmuseum erhielt von Otto Keil 1954, 1957 und 1959 materielles Kulturgut, u.a. Korb, Friedenspfeife, Schweif und Füßchen eines jungen Riesengürteltiers. Die Objekte stammen aus einem Native Americans Reservat, Indien und Java.13.08.2024
- Verweist aufVon Victor Knauer erhielt das Museum 1908, 1912, 1914 125 Objekte. Dabei handelt es sich um japanische Spielware vom Spielermarkt Tokio sowie Tonobjekte wie Tempel, Figuren u.a. von Gottheiten, Katze, Hirsch und anderen Tieren, Quietschfiguren, fahrbares Blechschiff aus China und evtl. eine Opiumpfeife. Möglicherweise Schenkung.13.08.2024
- Verweist aufVon Georg Knetsch erhielt das Museum 1935 eine Holzpuppe, die aus der Gegend von Dunkwa, Ashantiland (Goldküste) stammt. Georg Knetsch erwarb sie 1954 vor Ort.13.08.2024
- Verweist aufDas Deutsche Spielzeugmuseum erhielt von Julius Konietzko 1931, 1934 und mehrfach 1936 49 Objekte, u. a. Puppen (darunter Puppe aus Knochen, hergestellt durch Balante oder Balanta aus West-Afrika), Tierfiguren, Bootsmodelle. Die Objekte stammen aus Grönland, Amerika, Sumatra, Java, Indien, Japan, China, Thailand, Ägypten, Kamerun –Bamenda, Guinea-Bissau – Bubaque, Mexiko, Brasilien, Bolivien und Guatemala. Julius Konietzko unternahm bis 1931 Reisen u. a. nach Afrika (Sudan), Indien, Nordskandinavien und auf die Iberische Halbinsel.13.08.2024
- Verweist aufVon Lore Kegel erhielt das Museum 1964 exotische Kunst - eine sogenannte Ibibio-Puppe aus Nigeria.13.08.2024
- Verweist aufVon Werner Luge erhielt das Museum 1941 und 1961 ein Kanu aus Indien und 3 Totempfähle aus Kanada. Die Pfähle erhielt der Onkel von Werner Luge bei der Jagd in Kanada von indigenen Freunden.13.08.2024
- Verweist aufVon Mack Karl erhielt das Museum 1936 eine Arbeit der Ovambo.13.08.2024
- GeschäftsbeziehungVon Pierre Mavrogordato erhielt das Museum zwischen 1938 und 1944 eine Vielzahl an römischen, griechischen und ägyptischen Antiken. Ein Teil stammt aus Olbia, Ukraine.13.08.2024
- Verweist aufVon Heinrich Müller und seiner Frau erhielt das Museum 1936 eine Puppe mit Holzkopf, bunten Stoffen und Rentierpelz aus dem Gebiet des Torneaflusses.13.08.2024
- Verweist aufDas Deutsche Spielzeugmuseum übernahm 1959 vom Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens 64 Objekte aus dem Südpazifik. Dabei handelte es sich um eine Gruppe von Miniatur-Waffen und Geräten aus Holz und Horn.13.08.2024
- LeihgeberIm Museum für Völkerkunde Dresden befindet sich eine schmiedeeiserne Lanzenspitzen, die aus dem Vorbesitz von Gustav Sell stammt, als Dauerleihgabe des Spielzeugmuseums.13.08.2024
- Verweist aufVon Gertrud Reinecke erhielt das Museum 24 Objekte aus China aus dem Nachlass ihres verstorbenen Mannes, u. a. Besteck für Opiumraucher, Miniaturhausboote, Priesterfigur, Kl. Hausschrein mit Figur aus Speckstein, Opiumpfeife, Wasserpfeife, Instrument und Spazier- oder Pilgerstöcke.13.08.2024
- Verweist aufVon Martin Richter erhielt das Museum 1958 2 Objekte aus Ägypten (Kette) und Marokko (Gießgefäß Drillingsflasche).13.08.2024
- Verweist aufVon Nikolaus und Lore Richter erhielt das Museum 1955, 1957 und 1959 Objekte, wie Kleidung, Schmuck, Spielzeugdolch, eine Fotografie von Personen sowie Spielzeug aus Ägypten (Kairo), d. h. Tanzpuppen, Fächer-Faltspiel in Buchform mit 5 Pappblättern und ein Behälter, Figuren und Schmuck aus Libyen.13.08.2024
- Verweist aufVon Gustav Röhl erhielt das Museum 1913 Inuit Puppen und ein Inuit Boot.13.08.2024
- Verweist aufVon Colin Ross erhielt das Museum 1939 6 Objekte (Tierfiguren, Puppenkleidungsstücke und keramische Spielzeuge) aus Sambia, Bolivien und China.13.08.2024
- Verweist aufVon Edgar Saupe erhielt das Museum 1956 eine Waffe aus Afrika.13.08.2024
- Verweist aufVon Harry Saupe erhielt das Museum 1954, 1955 und 1956 12 Objekte. Es handelt sich u.a. um eine Handweberei aus Nordamerika, eine Tanzmaske aus Kamerun und eine afrikanische Handwaffe. Objekte stammen aus Java, Südamerika, Mittelamerika, aus dem Reservat am Colorado, Kamerun und Angola.13.08.2024
- Verweist aufVon Ilse Saupe erhielt das Museum 1959 und 1960 13 Objekte, u. a. Afrikanisches Holzspielzeug, Wayang Figur und einen beschnitzten Elefantenzahn.13.08.2024
- Verweist aufVon Gustav Schneider erhielt das Museum 1961 eine Trommel der Ovambo, die sich zuvor im Familienbesitz befand. Gustav Schneider war Mitarbeiter im Deutschen Spielzeugmuseum.13.08.2024
- Verweist aufGustav Sell war Leiter des Deutschen Spielzeugmuseums (1945-1953). Von ihm erhielt das Museuml 1950 und vor 1955 den Panzer einer Schildkröte aus Ostafrika und eine schmiedeeiserne Lanzenspitzen (als Dauerleihgaben im Museum für Völkerkunde Dresden).13.08.2024
- Verweist aufVon Fritz Tannert erhielt das Museum 1939 Trachtenpuppen, Reiterfiguren und Puppen und eine Holzpuppe mit Lederschurz aus Amerika, Sumatra und dem Sudan.13.08.2024
- Verweist aufVon Etienne Thauvenay gelangte 1955 eine japanische Tischpyramide mit sieben Teilen in das Museum. Um 1900 war das Objekt Teil seiner Wohnungseinrichtung.13.08.2024
- Verweist aufDas Deutsche Spielzeugmuseum übernahm 1939 von Burkhard Utz 9 ostasiatische Spielzeuge (Tonpuppen, Frauen in blauen Hosen, Vögel aus Ton). Gesammelt wurden die Objekte von deutschen Missionaren.13.08.2024
- Verweist aufDas Deutsche Spielzeugmuseum erhielt 1967 vom Verkehrsmuseum Dresden 11 Objekte, u. a. Botsmodelle. Die Objekte stammen aus Indonesien, Ostafrika, Malaysia und China (u. a. Kiang si [Jiangxi?])13.08.2024
- Verweist aufVon Gertrud Weinhold erhielt das Museum mehrfach Objekte, u.a. 1960 eine geschnitzte Figur aus einem Stück Holz.13.08.2024
- Verweist aufDas Deutsche Spielzeugmuseum erhielt 1964 einen Armring aus Bronze, bei dem es sich um eine Arbeit der Chagga handelt. Das Objekt wurde vom Staatlichen Kunsthandel Leipzig dem Museum übergeben und zuvor von Martin Weishaupt erworben.13.08.2024
- Verweist aufIn das Deutsche Spielzeugmuseum ging 1960 und 1962 durch Karl Wißner ein Bambusstäbchen mit Schriftzeichen, ein handschriftlich in tamulischer Schrift beschriebenes Blatt aus einem Palmblattbuch sowie weitere Objekte ein.13.08.2024
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