Stadtmuseum Halle (Saale)
Basic information
Area of activity
Biographical details
Die Anfänge einer regionalgeschichtlichen Sammlung in Halle gehen zurück auf die Sammlung des 1819 gegründeten Thüringisch-Sächsischen Geschichtsvereins (seit 1823 Sitz in Halle), die erstmals 1882 in der Neuen Residenz ausgestellt wurde. Die Einrichtung eines Museums für die Geschichte der Stadt Halle scheiterte aber mehrmals, obwohl der Plan insbesondere ab 1933 intensiv verfolgt wurde.
Am 21.03.1954 wurde das Heimatmuseum der Stadt Halle in der Großen Märkerstraße 10 in dem früheren Wohnhaus des Philosophen Christian Wolff und der enteigneten Druckerei- und Verlagsanstalt Gebauer-Schwetschke eröffnet.
Nach 1945 sind 4 Objekte mit Herkunftsbezug zur NS-Zeit und verfolgten Personengruppen (Juden, KZ-Insassen, Zwangsarbeiter) in die Sammlung des Stadtmuseums gelangt. Sie sind heute z.T. nicht mehr vorhanden, die Umstände ihres Zugangs und ihre Herkunft sind nicht geklärt. Auch ca. 25 Freimaurerobjekte wurden erst nach 1990 angekauft.
1966 wurde das Museum durch die Angliederung des Freilichtmuseums Oberburg Giebichensteins und 1967 durch das Halloren- und Salinemuseum erweitert. 1989 wurde das Bezirksmuseum gegründet und 1991 mit dem Heimatmuseum zum Museum für die Geschichte der Stadt Halle vereinigt. 2004 wurden unter der Bezeichnung Hallesche Museen eine neues Museumskonstrukt gebildet, das due verschiedenen Standorte unter einem Dach zusammenführte. 2012 und 2013 wurden neue Daueraustellungen im ehem. Druckereigebäude eröffnet.
References
Forschungsprojekte
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in
- Wird angeführt in