Basic information
Area of activity
Family relations
Biographical details
Gründung der Bruno & Paul Cassirer Kunst- und Verlagsanstalt gemeinsam mit seinem Vetter Paul Cassirer.
Aufgrund unüberbrückbarer Differenzen zwischen den Vettern kam es zur Trennung. Bruno Cassirer zog mit dem Verlagshaus in die Derfflingerstraße 15 in Berlin-Tiergarten und brachte ab 1902 die Monatsschrift „Kunst und Künstler“. heraus.
Mitgliedschaft in der Künstlervereinigung Berliner Secession.
Die 1938 zurückgelassene Kunstsammlung wurde beschlagnahmt und 1942 versteigert.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gab zwei Werke des Impressionisten (Max Slevogt, Bildnis Bruno Cassirer, Der Vater Bruno Cassirers auf dem Totenbett) an die rechtmäßigen Erben des Berliner Kunsthändlers Bruno Cassirer zurück und kaufte sie anschließend. Die Westberliner Staatlichen Museen / Preußischer Kulturbesitz erwarben die Werke in den 1960er-Jahren bei dem Kunsthändler und Verleger Wolfgang Gurlitt. 1961 kauften sie das „Bildnis Bruno Cassirer“ den Angaben zufolge für 5.800 Mark bei dessen Münchner Galerie. Das Werk „Der Vater Bruno Cassirers auf dem Totenbett“ hat Wolfgang Gurlitt der Nationalgalerie 1963 geschenkt.
Ein während der NS-Zeit von den Nazis beschlagnahmtes Werk (Max Slevogt, Bildnis eines bärtigen Mannes, 1902), dass sich im Bestand des Museums im Kulturspeicher in Würzburg befand, ist von seinen Erben Bruno Cassirer an das Museum verkauft worden. Cassirer hatte das Porträt einst direkt bei Slevogt erworben. Als Jude war er Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung gewesen und 1938 mit seiner Familie nach Oxford in Großbritannien geflohen. Sein zurückgelassenes Vermögen und Teile seines Kunstbesitzes ist am 3. März 1942 von der Gestapo beschlagnahmt worden. Das Slevogt-Porträt wurde demnach 1944 in Berlin versteigert. Dort erwarb der Kunsthändler Wolfgang Gurlitt das Werk und verkaufte es kurz darauf an Heiner Dikreiter, den Gründungsdirektor der 1941 eröffneten Städtischen Galerie Würzburg (heute Museum im Kulturspeicher).
Network
Personen/Körperschaften
- GeschäftsbeziehungMax Slevogt gab Werke in Komission an Cassirer, darunter das Gemälde (Max Slevogt, Forellenstillleben, 1925).20.03.2019
- Freundschaft20.03.2019
- Verweist aufWolfgang Gurlitt erwarb 1944 auf einer Auktion in Berlin ein Bild (Max Slevogt, Bildnis eines bärtigen Mannes, 1902) aus dem beschlagnahmten Besitz Bruno Cassirer und verkaufte es kurz darauf an Heiner Dikreiter, den Gründungsdirektor der 1941 eröffneten Städtischen Galerie Würzburg (heute Museum im Kulturspeicher).Weitere InformationsquellePresse Webseite zeit.de15.12.2025
Ereignisse
- VeranstalterAusstellung von 80 Pastellen. Zum 80. Geburtstag von Max Liebermann, Berlin, 07.1933-08.1933.20.08.2018
Sammlungen
- GeschäftsbeziehungVerkauf eines Gemäldes (Max Slevogt, Kleine Kirschernte, 1926) für die Sammlung Johannes Guthmann.20.03.2019
References
Forschungsprojekte
- Project reference
- Project reference
Archivalien
- Wird angeführt in