Goldschmidt, Bertha
Basic information
Family relations
Biographical details
Bertha Goldschmidt gehörte einer bekannten jüdischen Familie aus Oldenburg an, die ab März 1932 Repressalien und Übergriffen durch nationalsozialistische Funktionsträger ausgesetzt war. So wurde der Vater im Herbst 1932 genötigt, Haus und Grundstück in der Gartenstraße weit unter Wert an einen Parteigenossen und Minister zu verkaufen. Zwischen 1932 und 1939 musste die Familie Goldschmidt viermal umziehen und einen Großteils ihres Hausstandes verkaufen.
Am 03.10.2020 erfolgte die Restitution eines im Bestand des Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg gefundenen Lavabokessels an Martin Goldsmith, dem Sohn des im Juni 1941 in die USA emigrierten Günther Ludwig Goldschmidt (George Goldsmith). Bertha Goldschmidt hatte den aus Familienbesitz stammenden Kessel am 8.11.1934 für den Preis von 20 RM an das Museum verkauft.
References
Literatur & digital content
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