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Biographical details
Walter Ulbricht absolvierte eine Tischlerlehre und ging anschließend als Tischlergeselle auf Wanderschaft, u.a. nach Dresden, Nürnberg, Venedig, Amsterdam und Brüssel.
Walter Ulbricht wurde Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
Teilnahme an der Gründungsversammlung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) für den Bezirk Mitteldeutschland in Leipzig. Ulbricht wird in die Leitung gewählt.
Reichstagsabgeordneter der KPD. Ab 1928 kam er für den Wahlkreis Westfalen-Süd als Mitglied in den Reichstag. Ab 1930 bis 1933 kandidierte er erfolgreich im Reichstagswahlkreis 3 Potsdam-II.
Walter Ulbricht emigrierte nach er Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 nach Paris. Dort, und auch wenig später in Prag, organisierte er den Vertrieb von Propagandamaterial nach Deutschland. Er übernahm zudem leitende Tätigkeiten in den Exilorganisationen der KPD. 1938 verlegt Ulbricht sein Exil nach Moskau und wird Vertreter des ZK der KPD beim Exekutivkomitee der Komintern (EKKI). 1943 war er Mitbegründer des Nationalkomitees "Freies Deutschland" (NKFD).
Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Ulbricht wurde einer von drei stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats.
Walter Ulbricht wurde Vorsitzender des neu geschaffenen Nationalen Verteidigungsrats und übernahm damit die oberste Befehlsgewalt über die Nationale Volksarmee (NVA) im Falle einer Krisensituation.
Nachdem nach dem Tod von Wilhelm Pieck das Amt des Präsidenten der DDR abgeschafft worden ist, wurde Ulbricht als Vorsitzender des Staatsrats neues Staatsoberhaupt der Republik. Damit waren erstmals alle entscheidenden Machtpositionen in den Händen einer Person vereinigt.
In Absprache mit den Staaten des Warschauer Vertrags errichtet die DDR unter der politischen Verantwortung von Walter Ulbricht eine Mauer um Berlin (West).
Network
Personen/Körperschaften
- ZusammenarbeitOtto Korfes arbeitete im Nationalkomitee Freies Deutschland (NKFD) in der Sowjetunion eng mit Walter Ulbricht zusammen.Further sourceWikipedia29.08.2025
- KontaktFred Oelßner war im französischen Exil der persönliche Sekretär von Walter Ulbricht. Später, 1958, wurde er unter Ulbrichts Staatsführung als innerparteilicher Kritiker diffamiert und politisch ausgeschaltet.Further sourceWikipedia29.08.2025
- Verweist aufWilhelm Zaisser hatte im Jahre 1953 an einem versuchten Sturz von Walter Ulbricht mitgewirkt. Nachdem dieser Umsturzversuch misslang, wurden Zaisser und alle Mitwirkenden von der DDR-Führung degradiert und ihrer Ämter enthoben.31.01.2024
References
Forschungsprojekte
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