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Family relations
Biographical details
Wilhelm Zaisser trat 1918 in die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) ein.
Wilhelm Zaisser trat 1919 in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein.
Wilhelm Zaisser war von 1932 bis 1947 Mitglied der Vereinigten Kommunistischen Partei (Bolschewiki), der Vorläuferpartei der KPdSU.
Unter dem Namen "General Gómez" nahm Zaisser am spanischen Bürgerkrieg teil, von 1936 an zunächst als militärischer Berater beim 5. Regiment der spanischen Volksarmee, dann als Brigadegeneral der XIII. Internationalen Brigade. Im Juli 1937 wurde er in das Hauptquartier der Interbrigaden nach Albacete versetzt, war dort Leiter der Ausbildung und Lehrer, übernahm dann das Kommando über die Basis der gesamten internationalen Einheiten in Spanien.
Von 1939 bis 1943 arbeitete Wilhelm Zaisser als Chefredakteur der deutschen Sektion im Verlag für fremdsprachige Literatur in Moskau.
Wilhelm Zaisser kehrte 1947 zurück nach Deutschland in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und wurde Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).
Wilhelm Zaisser war bis 1948 Polizeipräsident der Landespolizei Sachsen-Anhalt in Halle (Saale). In den Jahren 1948 und 1949 wurde er Innenminister des Landes Sachsen und leitete von 1949 bis 1950 die Verwaltung für Schulung der Deutschen Verwaltung des Innern und die Hauptverwaltung Ausbildung des Ministeriums des Innern. 1950 wurde er Mitglied des Politbüros und des ZK der SED.
Im Juli 1953 wurde Wilhelm Zaisser wegen "parteifeindlicher fraktioneller Tätigkeit" aus dem Politbüro und dem ZK der SED entlassen und seines Ministeramtes enthoben (er hatte am versuchten Sturz von Walter Ulbricht mitgewirkt). Hintergrund ist die schon länger bestehende Rivalität zwischen Zaisser und Walter Ulbricht sowie der laut Ulbricht ungenügende Einsatz der staatlichen Machtmittel der DDR beim Aufstand vom 17. Juni. Im Januar 1954 erfolgte der Ausschluss aus der SED.
Bis zu seinem Tod 1958 arbeitete Wilhelm Zaisser als Übersetzer beim Dietz-Verlag und am Institut für Marxismus-Leninismus (IML) in Berlin.
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Person/Corporate bodies
- Leitende PositionMit Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit wurde Wilhelm Zaisser 1950 dessen Minister. 1953 wurde er nach dem Aufstand vom 17. Juni wegen "parteifeindlichfraktioneller Tätigkeit" aus Politbüro und ZK ausgeschlossen und als Minister abgesetzt.Further sourceBundesarchiv - MfS-Lexikon31.03.2025
- Mitglied1950 wurde Zaisser Mitglied des Zentralkomitees der SED.Further sourceWikipedia23.04.2025
- KontaktZaisser hatte im Jahre 1953 an einem versuchten Sturz von Walter Ulbricht mitgewirkt. Nachdem dieser Umsturzversuch misslang, wurden Zaisser und alle Mitwirkenden von der DDR-Führung degradiert und ihrer Ämter enthoben.31.01.2024
Events
- BeteiligterWilhelm Zaisser versuchte den Kontrollverlust des MfS während des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 zum Sturz des SED-Parteichefs Walter Ulbricht zu nutzen, scheiterte jedoch und wurde im Juli 1953 wegen angeblichen Versagens sowie „fraktioneller Tätigkeit“ entlassen und ausgeschlossen.Weitere InformationsquelleLeMO - Lebendiges Museum online06.07.2026
References
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