Skip to main content
Proveana - Provenance Research Database - German Lost Art Foundation

Hauptnavigation (Header)

  • Search
    • Advanced Search
    • Lost Art Database
    • Map
  • About Proveana
    • Basics
    • Guiding principles
    • Information and notes
  • Help
    • Getting started
    • Detailed instructions
    • Basic documents
    • Research Options
    • FAQ
    • Terms of use
    • Glossary
  • Topics
    • Search for heirs
    • Jewish collectors
    • The Gurlitt art trove

Benutzermenü (Header)

  • Log in

Externe Links

  • Lost Art - Database
  • Foundation
  • de
  • en

Dienstmenü

  • Contact
  • Search
  • Advanced search
  • Map
Project

Provenienzrecherche zu ausgewählten Gemälden und Plastiken aus dem Lindenau-Museum Altenburg

Project-ID
LA14-II2017
Permanent URL
https://www.proveana.de/en/link/pro10000284
Research area
  • Cultural goods confiscated as a result of Nazi persecution

Description

Das Lindenau-Museum Altenburg geht auf eine Stiftung des Astronomen, Staatsmanns, Sammlers und Mäzens Bernhard August von Lindenau (1779–1854) zurück. Lindenaus Kunstsammlung, die insbesondere frühitalienische Tafelmalerei sowie antike Vasen, Gipsabgüsse und eine umfangreiche Kunstbibliothek umfasste, war seit 1848 öffentlich zugänglich und bildet noch heute den Kernbestand des Museums. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Malerei, Grafik und Plastik des späten 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne. Die Stärkung dieses Bereichs lag Hanns-Conon von der Gabelentz, der das Lindenau-Museum von 1945 bis 1969 leitete, besonders am Herzen. Er bemühte sich um einen systematischen Ausbau der Sammlung und kaufte in den 1950er Jahren zahlreiche Werke, vor allem bei Kunsthändlern aus Leipzig und Dresden, aber auch bei Privatpersonen aus Altenburg und Umgebung. Fragen der Provenienz waren für Gabelentz dabei nur von Interesse, wenn sie die Zuschreibung an einen bestimmten Künstler oder die Identifikation dargestellter Persönlichkeiten ermöglichten. Eine „zweifelhafte“ Herkunft im Sinne von NS-Raubkunst scheint ihn indes kaum beunruhigt zu haben und führte jedenfalls nicht dazu, von einmal ins Auge gefassten Erwerbungen Abstand zu nehmen. Unter diesen Umständen ist eine Prüfung der Kunstwerke, die während seiner Amtszeit ins Museum gelangten, besonders angezeigt. In einem ersten Schritt sollen deshalb die Neuzugänge an Gemälden und Plastiken zwischen 1933 und 1955 untersucht werden. Zu den Kunsthändlern und Agenten, mit denen Gabelentz wiederholt zusammenarbeitete, gehören Franke, Giesecke und Heyne in Leipzig sowie Kühl in Dresden. Besonderes Augenmerk liegt überdies auf den Erwerbungen von dem Kunsthistoriker Hans Albrecht von der Gabelentz und dem Altenburger Kunsthändler Julius Brauer sowie von Frieda Staniszewski aus Mehmels bei Meiningen, die dem Lindenau-Museum jeweils Konvolute von über zehn Werken vermachten bzw. verkauften.


(c) Lindenau-Museum Altenburg

Basic information

Project class
Systematic investigation of collection holdings
Holding description
Collection
Funding recipient
Lindenau-Museum Altenburg
(Museum)
Contact person
Sarah Kinzel
+49 (0) 3447 8955 3
kinzel@lindenau-museum.de
State
Thüringen
Project duration
01.04.2018 - 31.01.2023
Website
https://www.lindenau-museum.de/index.php/provenienzforschung.html
Ortsbezug
Place
Thuringia
Getty
,
GeoNames
Location
Germany, Altenburg
Getty
,
GeoNames

Research report and other sources

Proveana does currently not hold a research report. This can have different reasons. If you have any questions, please contact us at proveana@kulturgutverluste.de

Related exhibitions and publications

Projektveröffentlichung
Kinzel: Am Rande oder mittendrin? Das Lindenau Museum Altenburg und die Peripherie als Zentrum, 2022.

Keywords

  • Museum
  • Search
    • Advanced Search
    • Lost Art Database
    • Topics
  • About Proveana
    • Basics
    • Guiding principles
    • Contact
  • Help for Proveana
    • Getting started
    • Detailed instructions
    • Basic documents
    • Research options
    • FAQ
    • Glossary
  • Information and notes
    • Legal information
    • Legal notice
    • Privacy statement
    • Terms of use
    • Erklärung zur Barrierefreiheit
    • Barriere melden
Funded by:
Minister of State for Culture and the Media