Wiesbaden schafft die Wende
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Description
Im Blickpunkt steht das Bild "Die Labung" (Hans von Marées, ca. 1880), das – wie die Provenienzforscher in Wiesbaden herausfinden konnten – ursprünglich aus der Sammlung des jüdischen Unternehmers Max Silberberg stammte und durch eine Schenkung in den Achtziger Jahren in den Besitz des Museums gelangte. Die Erben Silberbergs wurden unmittelbar nach dieser Entdeckung von Dr. Klar verständigt und stimmten in Anerkennung der engagierten Provenienzforschung einem Kaufangebot durch das Museum Wiesbaden zu. Das Gemälde könnte also im Museum verbleiben. Dieses Ziel wurde für die Kampagne vorgegeben.
Die Idee des Q-Teams: Solange das Bild dem Museum nicht gehört, wird es den Museumsbesuchern rückseitig präsentiert. Erst wenn die für den Ankauf erforderliche Summe in Höhe von 93.000 Euro durch eine gemeinschaftliche Spendenaktion aufgebracht worden ist, kann das Gemälde gewendet und wieder betrachtet werden. Entsprechend lautet das Motto der Kampagne "Wiesbaden schafft die Wende!". "Es wird zum Abschluss der Aktion nicht nur ein Bild umgedreht, sondern auch NS-Unrecht nach über siebzig Jahren in Recht gewendet. (Quelle: Webseite Public Marketing: Fundraisingkampagne des Museum Wiesbaden verweist auf Provenienzforschung, letzter Zugriff 27.02.2025)
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- VeranstalterDas Museum veranstaltete die Kampagne.Weitere InformationsquelleWebsite der Kreativagentur Q10.05.2022
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