Provenienzrecherche zum Konvolut von 50 Möbeln aus der Reichsbank Berlin
Beschreibung
Das Konvolut von 50 Möbeln aus der Deutschen Reichsbank Berlin gelangte 1951/52 als Überweisung des Finanzministeriums der DDR an das Märkische Museum (heute Stadtmuseum Berlin). Nach einer Pilotrecherche zur „ Anet-Kommode“ wurde im August 2021 im Rahmen des Projekts mit der Sichtung der übrigen Reichsbankmöbel im Bestand des Berliner Stadtmuseums und der Dokumentation ihrer Provenienz begonnen: Mindestens 16 Möbel konnten bislang einer möglicherweise „belasteten“ französischen Provenienz zugeordnet werden (Pariser Kunsthandel während der deutschen Besatzung 1940-1944, einschlägige Händlerhinweise). Für einzelne Möbel scheinen sich offenbar unterschiedliche Erwerbsgeschichten (Pariser Kunsthandel; Auftragsanfertigungen, u.a.) zu bestätigen. Dies betrifft auch andere Objekte, die aus dem ehemaligen Bestand der Reichsbank übernommen worden waren und 2021 im Zuge der Recherchen im Stadtmuseum identifiziert werden konnten, wie z.B. einen Gobelin. Eine Kooperation mit der französischen Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen (CIVS) wurde für die Dauer des Projektes eingegangen.
(c) Stiftung Stadtmuseum Berlin.
Grunddaten
Forschungsbericht und Materialien
Für dieses Projekt liegt dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste ein Abschlussbericht vor. Dieser ist noch nicht einsehbar, da das Projekt aktuell die interne Evaluierung durchläuft. Nach erfolgter Abnahme wird der Abschlussbericht an dieser Stelle veröffentlicht.
Um auf Abschlussberichte zugreifen zu können, ist ein erweiterter Zugang erforderlich, den Sie beantragen können. Voraussetzung hierfür ist ein berechtigtes Interesse. Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie in der ausführlichen Anleitung.
Bei inhaltlichen Fragen zu den Ergebnissen des Forschungsprojekts können Sie sich gern auch direkt an die geförderte Einrichtung wenden.
Für alle weiteren Fragen erreichen Sie uns unter: proveana@kulturgutverluste.de.