Sammlung Hugo und Hilde Friedmann
Grunddaten
Die Sammlung Friedmann umfasste neben ausgezeichneten Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen, antiken Möbeln und Ostasiatika auch eine mehrtausenbändige Bibliothek.
Sammlungsgeschichte
Im Rahmen der Vermögensanmeldung wurde die Sammlung als Teil des Gesamteigentums erfasst. Das Gutachten erstellte der Kunsthändler und gerichtlich beeidete Sachverständige Amatus Caurairy.
Friedmann stelle einen Ausfuhrantrag für 42 Graphiken, neun Zeichnungen, sieben Aquarelle, sechs Ölgemälde, drei Tempera und eine Silhouette aus seiner Sammlung. Die drei Liftvans wurden von der Spedition Zdenko Dworak abgefertigt, in Triest jedoch aufgehalten. Dort wurden sie vom Obersten Kommissar der Operationszone "Adriatisches Küstenland" beschlagnahmt und über die NS-Volkswohlfahrt verwertet.
Der Kunstrückgabebeirat Österreich empfahl 2004 die Rückgabe von 5 Handschriften, drei Inkunabeln sowie einer weiteren Druckschrift durch die Österreichische Nationalbibliothek an die Erben Friedmann´s.
Beziehungen
Personen/Körperschaften
- Sammlungsgründer
- Sammlungsbesitzer
- Verweist auf(Die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt verwerte die drei Liftvans, die in Triest durch den Obersten Kommissar der Operationszone "Adriatisches Küstenland" beschlagnahmt wurden.)
Weitere Informationen und Quellen
Literatur & digitale Angebote
- Wird angeführt in(S. 375-377.)